Datum24.07.2026 10:39
Quellewww.spiegel.de
TLDREin 76-jähriger Urlauber ist im Karwendelgebirge tödlich verunglückt. Beim Abstieg auf dem Leitersteig bei Mittenwald verlor er die Kontrolle und stürzte rund 70 Meter ab. Ein Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Im Kleinwalsertal kam ebenfalls eine Urlauberin ums Leben. Die 63-Jährige stürzte beim Wandern etwa 60 Höhenmeter durch eine Geröllrinne.
InhaltKurz vor Erreichen des Tals verlor der Mann die Kontrolle: In Bayern ist ein 76-Jähriger bei einem Bergunfall im Karwendelgebirge tödlich verunglückt. Auch im Kleinwalsertal ereignete sich eine Tragödie. Bei einem Bergunfall im Karwendelgebirge ist ein 76-jähriger Mann ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte , war der Urlauber gemeinsam mit seiner Ehefrau im Abstieg auf dem Leitersteig bei Mittenwald (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) unterwegs. Kurz vor Erreichen des Tals verlor der Mann in einer anspruchsvollen Steigpassage die Kontrolle, kam von dem schmalen Weg ab und stürzte rund 70 Meter durch steiles, teils senkrechtes Gelände ab. Seine Frau verlor ihn dabei aus den Augen und wählte umgehend den Notruf. Einsatzkräfte der Bergwacht und der alpinen Einsatzgruppe der Polizei fanden den Mann. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen konnte der Notarzt eines Rettungshubschraubers nur noch den Tod des 76-Jährigen feststellen. Die Ehefrau wurde von einem Kriseninterventionsteam betreut. Auch im Kleinwalsertal hat sich eine Tragödie ereignet. Beim Wandern ist eine Urlauberin tödlich verunglückt. Die 63-Jährige aus Deutschland war gemeinsam mit ihrem Ehemann unterwegs, wie die Landespolizeidirektion Vorarlberg mitteilte . Von der Bergstation der Söllereckbahn liefen sie auf dem Wanderweg des Fellhorngrats in Richtung Fellhorn. Nach einer Pause beschloss das Ehepaar den Angaben zufolge, den Weg in Richtung Fellhorn nicht fortzusetzen, sondern zurück zur Bergstation der Söllereckbahn zu wandern. Etwa 500 Meter nach dem Schlappoldeck sei die Urlauberin auf dem markierten Weg mutmaßlich gestürzt – und etwa 60 Höhenmeter durch eine Geröllrinne nach unten gefallen. Der Ehemann und mehrere andere Wanderer alarmierten die Rettungskräfte. Wegen des unmittelbaren Verlaufs der deutsch-österreichischen Grenze am Grat war die Bergwacht Oberstdorf (Bayern) im Einsatz. Die Bergretter und ein Notarzt konnten nur noch den Tod der Frau feststellen. Der tödliche Ausgang einer Tour am Großglockner bewegte viele Menschen. Die Alpin-Kletterer Babsi Zangerl und Jacopo Larcher erklären, wie sie als Paar am Berg funktionieren. Und wie wichtig Ehrlichkeit ist. Hier geht es zum Text.