Statistik: DAK: Krankenstand in Sachsen-Anhalt leicht gesunken

Datum24.07.2026 09:00

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Krankenstand in Sachsen-Anhalt ist im ersten Halbjahr leicht gesunken, auf 6,3 Prozent (0,3 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr). Im Schnitt waren 63 von 1.000 Arbeitnehmern krankgeschrieben. Die durchschnittliche Erkrankungsdauer blieb bei 10,3 Tagen. Atemwegserkrankungen nahmen ab, psychische Probleme nahmen zu. Muskel-Skelett-Erkrankungen, wie Rückenschmerzen, machten den größten Anteil aus. Daten von über 44.000 DAK-Versicherten wurden analysiert.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Statistik“. Lesen Sie jetzt „DAK: Krankenstand in Sachsen-Anhalt leicht gesunken“. Bei den Versicherten der Krankenkasse DAK in Sachsen-Anhalt sind die krankheitsbedingten Arbeitsausfälle im ersten Halbjahr dieses Jahres leicht zurückgegangen. Der Krankenstand lag bei 6,3 Prozent und damit 0,3 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert, wie die Krankenkasse mitteilte. Das bedeutet, dass an jedem Tag von Januar bis Juni im Schnitt 63 von 1.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern krankgeschrieben waren. Die DAK bezifferte die durchschnittliche Erkrankungsdauer im ersten Halbjahr mit 10,3 Tagen und damit identisch mit dem Wert aus 2025.  Für die aktuelle Krankenstands-Analyse wertete das Berliner IGES Institut nach Angaben der Krankenkasse die Daten von mehr als 44.000 erwerbstätigen DAK-Versicherten in Sachsen-Anhalt aus. Dabei zeigte sich, dass immer weniger Atemwegskrankheiten wie Grippe und Erkältung, aber immer mehr psychische Probleme zu Krankschreibungen führten. Den größten Anteil am Krankenstand hätten Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems, zu denen unter anderem Rückenschmerzen gehörten. © dpa-infocom, dpa:260724-930-430734/1