Datum24.07.2026 06:00
Quellewww.zeit.de
TLDRIm Podcast "Und was machst du am Wochenende?" spricht Unternehmer Andreas Murkudis, geboren 1961 in Dresden und Sohn griechischer Einwanderer, über seine Kindheit und den Umzug nach West-Berlin. Er erinnert sich an die Fluchtgeschichte seiner Eltern und seine Anfänge als Geschäftsführer des Museums der Dinge. Murkudis, bekannt für seinen Concept-Store in Berlin, teilt Einblicke in seinen Wochenablauf, einschließlich gemeinsamer Momente mit seiner Partnerin Diandra Donecker und dem Blick seines Sohnes auf seine Arbeit.
InhaltIm Wochenendpodcast erinnert sich Andreas Murkudis an seine Kindheit in Dresden. Und erklärt, wo der für ihn schönste Ort Deutschlands liegt. Zum fünfjährigen Geburtstag von Und was machst du am Wochenende? ist der Unternehmer Andreas Murkudis zu Gast. Er wurde als Kind griechischer Eltern 1961 in Dresden geboren. 1973 verließ seine Familie die DDR und zog nach West-Berlin. Murkudis war Geschäftsführer des Museums der Dinge in Berlin, bevor er sich als Händler für Mode und Design mit einem eigenen Laden selbstständig machte. Seit 2011 sitzt sein längst international bekannter Concept-Store in der Potsdamer Straße, die Süddeutsche Zeitung aus München hat einmal geschrieben, dass "Andreas Murkudis in Berlin das Synonym für guten Geschmack" ist. Sein Wochenende beginnt meistens schon am Freitagnachmittag zu Hause, nachdem er auf dem Weg in seine Wohnung einkaufen gegangen ist. Im Podcast erzählt Andreas Murkudis die Fluchtgeschichte seiner Eltern, die als Jugendliche aus Griechenland in die DDR kamen. Während des Studiums in Dresden lernten die beiden sich kennen. An den Wochenenden seien sie immer zusammen an der Elbe entlangspaziert, erinnert er sich. Im Westen kam die Familie Murkudis mit zwei Koffern an. Samstagmorgens wird ausgeschlafen bis neun Uhr, "dann mache ich Kaffee und bringe ihn Diandra ans Bett". Andreas Murkudis ist mit Diandra Donecker liiert, der Chefin vom Auktionshaus Grisebach, die auch schon zu Gast in diesem Podcast war. Gegen Mittag geht er in den Laden. "Mein Sohn und meine Tochter kommen selten vorbei", sagt er, "aber wenn ich sage: Ich arbeite schon sehr viel, sagen sie: Papa, du stehst ja nur rum und trinkst Kaffee, was ist denn das für eine Arbeit?" Andreas Murkudis Lieblingsorte Essen: Sehen Hören Christoph Ubin Zur Deutschlandkarte mit den Empfehlungen unserer Gäste und Gästinnen geht es hier. Das Team erreichen Sie unter wochenende@zeit.de.