Datum24.07.2026 06:00
Quellewww.zeit.de
TLDRFrankreich kämpft gegen zunehmende Waldbrände, die durch Hitzewellen und Erderwärmung verschärft werden. In Europa sind auch Spanien, Portugal, Griechenland und britische Mittelmeerinseln betroffen, was zu Evakuierungen und Straßensperrungen führte. Gleichzeitig hat die EU neue Sanktionen gegen Russland beschlossen, die auf den Finanz- und Energiesektor abzielen. Die Einigung auf die Strafmaßnahmen gestaltete sich schwierig, da die Auswirkungen auf EU-Staaten minimiert werden müssen.
InhaltWaldbrände in Frankreich breiten sich zunehmend aus. Wie geht das Land damit um? Und: Wieso sich die EU nur schwer auf Sanktionen gegen Russland einigen konnte In zahlreichen europäischen Ländern breiten sich Waldbrände weiter aus. Zur Sicherheit haben Behörden in Frankreich und Spanien Ortschaften und Campingplätze evakuiert sowie Straßen geschlossen. Seit Anfang des Jahres bis Mitte Juli haben Feuer in Frankreich rund 42.000 Hektar und in Spanien rund 125.000 Hektar Wald verbrannt. Die beiden Länder hatten zuvor mit mehreren Hitzewellen zu kämpfen, die Waldbrände begünstigten und die Löscharbeiten stark erschwerten. Die globale Erderwärmung verstärkt diese langanhaltenden Hitzewellen. Auch in anderen europäischen Ländern wie Portugal, Griechenland und Großbritannien sowie auf den Mittelmeerinseln Sizilien, Sardinien und Korsika brennen Wälder. Mehr zur aktuellen Lage in Frankreich und wie das Land langfristig mit dem Extrem umgehen will, berichtet Annika Joeres, Autorin für die ZEIT in Frankreich. Die EU hat weitere Sanktionen gegen Russland beschlossen. Damit verhängt sie zum 21. Mal Strafmaßnahmen als Reaktion auf Russlands Krieg gegen die Ukraine. Die Maßnahmen richten sich vor allem gegen den russischen Finanz- und Energiesektor, darunter mehrere Banken und Kryptofirmen. Darüber hinaus soll der Handel mit russischem Öl noch weiter erschwert werden, um Russlands Einnahmen daraus zu reduzieren. Die bereits bestehenden Sanktionen hat die EU im Juni das erste Mal um ein Jahr statt nur ein halbes verlängert. Über die neuen Sanktionen hatten die EU-Staaten wochenlang verhandelt. Denn je länger der Krieg dauert, desto schwieriger wird die Suche nach Sanktionen, die zwar Russland treffen, sich aber nur gering auf Mitglieds- und Drittstaaten auswirken. Was das neue Sanktionspaket über die Stimmung zwischen den EU-Staaten verrät, erklärt Johanna Roth, Auslandskorrespondentin der ZEIT in Brüssel. Und sonst so? Pfirsich-Eistee von Aldi: Nostalgie im Tetra Pak Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Lisa Pausch und Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.