Datum24.07.2026 04:00
Quellewww.zeit.de
TLDRBrandenburgs Verkehrsminister Robert Crumbach fordert die fristgerechte Beendigung der dreiwöchigen Sperrung der RE1-Strecke zwischen Berlin Ostbahnhof und Frankfurt (Oder) am 15. August. Grund sind Bauarbeiten der Deutschen Bahn zur Modernisierung der Strecke und des Bahnhofs Köpenick/Fangschleuse. Die Odeg organisiert einen Ersatzverkehr mit Bussen, was jedoch zu längeren Fahrzeiten führt. Die RE1 gilt als Problemstrecke, mit häufigen Ausfällen, die auch auf Baustellenplanung der Bahn zurückgeführt werden.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Rund drei Wochen“. Lesen Sie jetzt „Minister pocht auf fristgerechtes Ende von RE1-Sperrung“. Zu Sperrungsbeginn entlang der RE1-Zugstrecke zwischen Berlin Ostbahnhof und Frankfurt (Oder) pocht Brandenburgs Verkehrsminister auf die Einhaltung der gesetzten Fristen. "Wichtig ist mir, dass die angekündigten rund drei Wochen eingehalten werden und ODEG und Deutsche Bahn die Reisenden gut über Fahrplanänderungen und Ersatzverkehre informieren", sagte Robert Crumbach (SPD). "Das werde ich genau beobachten." Ab Freitag entfallen alle Züge der Linie RE1 zwischen Berlin-Ostbahnhof und Frankfurt (Oder). Das teilte die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (Odeg) mit. Die Sperrung soll demnach bis zum Morgen des 15. August andauern. Grund hierfür sind Bauarbeiten der Deutschen Bahn. Die RE1-Verbindung gilt als Sorgenkind im Brandenburger Nahverkehr. Es kam zuletzt zu häufigen Zugausfällen und Verspätungen. Darüber hinaus soll es ab 2029 erneut zu erheblichen Einschränkungen wegen Baumaßnahmen der Deutschen Bahn kommen. In diesem Jahr seien bis April bereits 13 Prozent der Verbindungen durch Baustellen ausgefallen, sagte Odeg-Geschäftsführer, Lars Gehrke, in Berlin. Die Odeg verweist häufig auf Probleme bei der Baustellenplanung durch die Deutsche Bahn. Die aktuelle Sperrung sei "eine Folge der laufenden Modernisierung der Strecke und der Arbeiten am Bahnhof Köpenick und Fangschleuse", erklärte Crumbach. "Solche Bauphasen sind anstrengend für die Fahrgäste." Sie schafften aber die Voraussetzung dafür, dass die Verbindung künftig leistungsfähiger und zuverlässiger werde. Im Vordergrund der Bauarbeiten stünden derzeit Bahnsteigverlängerungen und Anpassungen für längere Züge, damit die Linie den Andrang besser auffangen könne. Zwischen den Bahnhöfen besteht laut Odeg ein Ersatzverkehr mit Bussen. Einige der Busse fahren alle Stationen via Landstraße ab. Andere Expressbusse lassen kleinere Ortschaften aus und fahren teilweise über die Autobahn. Dennoch müssen sich Pendler auf deutlich längere Fahrzeiten einstellen. © dpa-infocom, dpa:260724-930-429886/1