Gloria-Sophie Burkandt spricht über Mobbing und das Verhältnis zu Vater Markus Söder

Datum24.07.2026 02:10

Quellewww.spiegel.de

TLDRGloria-Sophie Burkandt berichtet in einer Doku-Serie von gewalttätigem Mobbing in ihrer Schulzeit und ihrer Magersucht. Sie thematisiert auch das teils angespannte Verhältnis zu ihrem Vater, Ministerpräsident Markus Söder. Söder gesteht, dass seine Tochter keinen einfachen Weg hinter sich hat und äußert Wünsche bezüglich ihrer Karriere und Enkelkindern, während Gloria-Sophie sich mehr gemeinsame Zeit wünscht.

Inhalt"Was meine Seele durchgemacht hat": Gloria-Sophie Burkandt erlebte in der Schule nach eigenen Angaben gewalttätige Übergriffe. Bei ProSieben spricht sie zudem über das teils spannungsreiche Verhältnis zu Vater Markus Söder. Von wegen Nepo-Baby, auch Kinder berühmter haben es mitunter nicht leicht. Das berichtet auch Markus Söders Tochter Gloria-Sophie Burkandt, die nach eigenen Angaben in der Schule heftiges Mobbing erlebt hat. "Kinder können bösartig sein und ich hab' die heftigste Form erlebt", sagte die 27-Jährige in der zweiten Folge der ProSieben-Doku-Serie "Born Famous – Fluch oder Segen". Sie sei geschlagen worden und habe sich dann Schienbeinschoner gekauft, damit die Schläge nicht so wehtun. "Die Demütigungen, was meine Seele durchgemacht hat, ist vom Allerfeinsten." In der Schule habe es oft Momente gegeben, "wo nicht klar war, wie das ausgeht", sagte ihr Vater, der bayerische Ministerpräsident, der gemeinsam mit seiner Tochter in der Show auftrat und sich zu Terminen oder einem gemeinsamen Mittagessen begleiten ließ. "Die Gloria hat keinen einfachen Weg hinter sich." Auch von ihrer Magersucht, die sie bereits vor einiger Zeit öffentlich machte, berichtete die 27-Jährige: "Ich war so dumm in der Zeit, dass ich nichts gegessen habe." Ihre Eltern und auch ihre Zieh-Großeltern, bei denen sie weitgehend aufgewachsen sei, weil ihre Mutter alleinerziehend und berufstätig war, hätten darunter sehr gelitten. In der Serie zeigt sich auch, dass die Beziehung zwischen Vater und Tochter nicht ganz unkompliziert zu sein scheint. Burkandt sprach zum Beispiel darüber, dass sie sich mehr Zeit mit ihrem viel beschäftigten Vater wünscht, Söder machte klar, dass er den angestrebten Karriereweg seiner Tochter nicht ganz nachvollziehen kann. "Was Festes wär mir immer lieber", sagte er. "Immer ordentlich Geld verdienen, gute Rente bezahlen können." Aber, so Söder: "Wenn ich mich jetzt über alles aufrege, (...) dann wäre ich schon im Grab. Und deswegen versuche ich, darüber dann hinwegzugehen, aber wenn es was Lebensbedrohliches wäre, wenn sie krank wäre oder so – oder sie wär bei den Grünen oder bei der Linkspartei, das würde mich schon schocken." Und nicht nur was die politische Ausrichtung seiner Tochter angeht, hat der 59 Jahre alte CSU-Chef Wünsche: Er hätte auch gern Enkelkinder. "Irgendwann würde ich schon gern Opa werden", sagte Söder in der zweiten Folge der Serie. Wie viele Enkel er sich wünscht? Der CSU-Politiker: "Ich fänd' viele schon toll."