Datum23.07.2026 22:36
Quellewww.zeit.de
TLDRSAP senkt trotz stark wachsender Umsätze, insbesondere im Cloud-Bereich, den Ausblick für den operativen Gewinn 2026. Die Reduzierung um einen Prozentpunkt auf 13-17 % erklärt sich durch zwei strategische Zukäufe. Im zweiten Quartal stieg der Gesamtumsatz um 9%, der Cloudumsatz sogar um 22%. Das bereinigte operative Ergebnis wuchs um 7%, verfehlte jedoch die Erwartungen. Der Nettogewinn konnte um ein Viertel gesteigert werden.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Softwarekonzern“. Lesen Sie jetzt „SAP senkt Ausblick für operativen Gewinn - Wachstum stark“. Europas größter Softwarehersteller SAP hat im zweiten Quartal deutlich mehr verdient, stutzt aber wegen zweier Zukäufe seinen Ausblick für das operative Ergebnis 2026. So gehen die Walldorfer beim um Sondereffekte bereinigten Ergebnis vor Zinsen und Steuern währungsbereinigt noch von einem Wachstum zwischen 13 und 17 Prozent aus, wie sie nach US-Börsenschluss mitteilten. SAP-Chef Christian Klein hatte zuvor noch 14 bis 18 Prozent anvisiert. Im zweiten Quartal blieb der Dax-Konzern bei der Kennzahl zudem hinter den Erwartungen zurück. Das Management begründete die gesenkte Prognose mit den nun abgeschlossenen Zukäufen von Dremio und Prior Labs. Beim Wachstum des Cloud-Vertragsbestands für die kommenden zwölf Monate konnte SAP aber stärker zulegen als gedacht. Die in New York gehandelten Aktienhinterlegungsscheine zogen nachbörslich um 6 Prozent an. Der Gesamtumsatz legte im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 9 Prozent auf 9,88 Milliarden Euro zu. Darunter zog der Cloudumsatz unerwartet kräftig um 22 Prozent an. Das bereinigte operative Ergebnis stieg um 7 Prozent auf 2,74 Milliarden Euro und damit weniger stark als erwartet. Unter dem Strich machte SAP mit 2,21 Milliarden Euro gut ein Viertel mehr Gewinn als ein Jahr zuvor. © dpa-infocom, dpa:260723-930-429444/1