Datum23.07.2026 15:31
Quellewww.zeit.de
TLDREine 82-Jährige aus Saalfeld wurde von Betrügern um Schmuck und Wertgegenstände im Wert von 60.000 Euro gebracht. Unter dem Vorwand einer polizeilichen Untersuchung erlangten die Täter, die sich als Kriminalbeamter und Anwalt ausgaben, das Vertrauen der Seniorin. Sie überzeugten sie telefonisch, ihre Wertsachen zu übergeben. Die Polizei ermittelt wegen bandenmäßigen Betrugs und ruft Zeugen auf, sich zu melden. Sie betont, dass echte Beamte niemals Geld oder Wertsachen am Telefon verlangen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Polizei sucht Zeugen“. Lesen Sie jetzt „Falsche Beamte erbeuten Schmuck im Wert von 60.000 Euro“. Eine Seniorin aus Saalfeld (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) ist von falschen Beamten um kostbare Gegenstände mit einem Wert von 60.000 Euro gebracht worden. Die 82-Jährige erhielt bereits am Montag einen Anruf von einem Mann, der sich als Kriminalbeamter ausgab, wie die Polizei mitteilte. Im weiteren Gespräch schaltete sich ein angeblicher Anwalt aus Gera dazu. Unter dem Vorwand laufender Ermittlungen zu Einbruchsdiebstählen in der Nachbarschaft erkundigten sich die Täter nach Bargeld, Schmuck und Wertgegenständen und überzeugten die Frau in stundenlangen Telefonaten davon, ihre Wertsachen zur Überprüfung herauszugeben. Am Dienstag leerte die Frau ihre Bankschließfächer und übergab in ihrem Zuhause goldene Schmuckstücke, Münzsammlungen und weitere Wertgegenstände. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des bandenmäßigen Betrugs und Amtsanmaßung. Für die Ermittlungen werden Zeugen um Hinweise gebeten. Der Abholer soll etwa 30 bis 35 Jahre alt, schlank und kurze dunkle Haare haben. Die Behörde wies darauf hin, dass Polizei, Staatsanwaltschaft oder andere Behörden niemals am Telefon nach Bargeld, Schmuck oder anderen Wertgegenständen fragen oder deren Herausgabe verlangen. © dpa-infocom, dpa:260723-930-427729/1