Datum23.07.2026 15:01
Quellewww.zeit.de
TLDRBundespolizisten haben einen 30-jährigen Schweden an der Grenze zu Dänemark festgenommen. Gegen ihn lag ein internationaler Haftbefehl aus Großbritannien vor. Ihm wird die Beteiligung an bandenmäßiger Schleusung und Beschaffung von Ausweisdokumenten Ende 2019 vorgeworfen. Die Höchststrafe in Großbritannien beträgt 14 Jahre. Der Mann wird dem Haftrichter vorgeführt und soll in die JVA Lübeck gebracht werden. Die Staatsanwaltschaft prüft eine Auslieferung.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Festnahme“. Lesen Sie jetzt „Gesuchter Mann bei Einreise festgenommen“. Bundespolizisten haben bei der Kontrolle in einem grenzüberschreitenden Zug aus Dänemark einen per internationalem Haftbefehl gesuchten Mann erwischt. Beamte stellten am Mittwochmorgen fest, dass gegen den Schweden ein internationaler Haftbefehl vorlag, wie die Bundespolizei mitteilte. Der 30-Jährige soll Ende 2019 in sechs Fällen an bandenmäßigen Einschleusungen nach England beteiligt gewesen sein und Ausweispapiere beschafft haben. Die Strafandrohung für diese Taten beträgt in Großbritannien 14 Jahre. Im Rahmen der Überprüfung stellten die Bundespolizisten fest, dass die britischen Behörden nach dem 30-Jährigen fahndeten. Nach der richterlichen Vorführung beim Amtsgericht Flensburg soll der Mann zunächst in die Justizvollzugsanstalt Lübeck gebracht werden. Die Generalstaatsanwaltschaft in Schleswig prüft derzeit, ob die Voraussetzungen für eine Auslieferung nach Großbritannien vorliegen. © dpa-infocom, dpa:260723-930-427489/1