Datum23.07.2026 14:23
Quellewww.zeit.de
TLDREin stark überladener Holztransporter mit fast 60 Tonnen Gurtmasse, statt der erlaubten 40 Tonnen, hat auf der A9 bei Hof die Waage der Polizei gesprengt. Der Fahrer, Chef der Transportfirma, wollte offenbar eine zusätzliche Fahrt sparen. Ihm drohen nun zwei Verfahren. Erst nach Abladen der Hälfte der Ladung durfte die Fahrt fortgesetzt werden.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kontrolle“. Lesen Sie jetzt „20 Tonnen zu viel - Holztransporter bringt Waage ans Limit“. Ein stark überladener Holztransporter hat auf der Autobahn 9 bei Berg (Landkreis Hof) die Kapazität einer Polizeiwaage gesprengt. Wie die Polizei mitteilte, brachten Zugmaschine und Anhänger zusammen knapp 60 Tonnen auf die Waage - zulässig gewesen wären 40 Tonnen. Um das Gesamtgewicht zu ermitteln, mussten beide Fahrzeuge einzeln gewogen werden. Am Steuer des Lasters saß am Mittwoch der 51 Jahre alte Chef der Transportfirma aus Ostsachsen. Die Polizei vermutet, dass er sich mit der Überladung eine zusätzliche Fahrt sparen wollte. Gegen den Mann wurden zwei Verfahren eingeleitet: als Fahrer wegen der Verkehrsverstöße und als Unternehmer zur Einziehung des unrechtmäßigen Gewinns. Seine Fahrt durfte der 51-Jährige erst fortsetzen, nachdem rund die Hälfte der geladenen Baumstämme auf einem nahegelegenen Firmengelände abgelegt worden war. © dpa-infocom, dpa:260723-930-427140/1