Waldbrand: Brand im Müritz-Nationalpark: Glutnester weiter überwacht

Datum23.07.2026 14:07

Quellewww.zeit.de

TLDRNach einem Großbrand im Müritz-Nationalpark hat die Feuerwehr die Flächen dem Nationalparkamt übergeben. Das Feuer ist gelöscht, Glutnester werden jedoch weiterhin überwacht, weshalb die offizielle Meldung „Feuer aus“ noch aussteht. Drohnen und Infrarotaufnahmen kommen zur Erkundung der rund 400 Hektar Brandfläche zum Einsatz. Der Bereich auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bleibt wegen Munitionsgefahr gesperrt. Besucherpfade sind hingegen wieder geöffnet.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Waldbrand“. Lesen Sie jetzt „Brand im Müritz-Nationalpark: Glutnester weiter überwacht“. Nach dem Großbrand im Müritz-Nationalpark hat die Feuerwehr dem Nationalparkamt wieder die dortigen Flächen übergeben. "Die Einsatzstelle wurde bereits heute an das Nationalparkamt übergeben", teilte der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mit. Die offizielle Meldung "Feuer aus" konnte demnach aber noch nicht gegeben werden. Weiterhin sind laut Landkreis Glutnester sichtbar. Die offizielle Meldung erfolge zu gegebenem Zeitpunkt in einer gemeinsamen Entscheidung der Feuerwehr und des Nationalparkamtes. "Es erfolgt dann auch eine Abschlussmeldung an das Lagezentrum M-V und der Einsatz gilt dann als offiziell beendet." Voraussetzung sei, dass die letzten Glutnester gelöscht sind. Das Nationalparkamt übernehme die Brandwache, also die weitere Beobachtung. Die Brandfläche werde weiterhin mittels Drohnen und Infrarot-Aufnahmen erkundet. Die Freiwillige Feuerwehr Kratzeburg bleibe weiterhin im Einsatz. Dort, wo auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Gefahr von Munition ausgeht, dürfen etwa Ranger laut Nationalparkverwaltung erst nach zwei Wochen wieder das Gelände betreten. Grund ist die Hitze im Boden, die weiterhin Munition zur Explosion bringen könnte. Besucher des Nationalparks dürfen diesen, zur Kernzone des Nationalparks gehörenden Bereich ohnehin nicht betreten - unabhängig vom Feuer. Sämtliche Wege und Straßen im Nationalpark sind hingegen bereits wieder freigegeben. Das hatte die Nationalparkverwaltung am Mittwoch mitgeteilt.  Bei dem Brand waren laut Umweltministerium rund 400 Hektar des 32.200 Hektar großen Müritz-Nationalparks in Mitleidenschaft gezogen worden. Hunderte Einsatzkräfte hatten etwa eine Woche an der Eindämmung gearbeitet. © dpa-infocom, dpa:260723-930-427002/1