Datum23.07.2026 14:04
Quellewww.zeit.de
TLDRDie deutschen Sozialausgaben erreichten im vergangenen Jahr 32 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), über 1,4 Billionen Euro. Dies stellt einen Anstieg um 0,7 Prozentpunkte dar. Hauptursachen für das Wachstum sind höhere Ausgaben in allen Sozialversicherungssystemen, insbesondere in der Renten- und Krankenversicherung. Renten und Pensionen machen mit 36 Prozent den größten Anteil aus, gefolgt von der medizinischen Versorgung mit 34 Prozent.
InhaltDer Staat hat im vergangenen Jahr erneut mehr für Geld für Sozialleistungen ausgegeben. Der Großteil der Mittel floss in Rente und Gesundheit. Die deutschen Sozialausgaben sind im vergangenen Jahr auf fast ein Drittel der gesamten Wirtschaftsleistung angestiegen. Der Anteil der Sozialleistungen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Prozentpunkte und damit auf 32 Prozent des Bruttonlandprodukts (BIP), wie aus einem Bericht des Bundessozialministeriums zum Sozialbudget 2025 hervorgeht. Zuerst berichtete die Süddeutsche Zeitung. Der Bundesregierung zufolge wuchsen die Ausgaben in allen Sozialversicherungssystemen. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung erhöhten sie sich demnach um 7,7 Prozent, bei der Pflegeversicherung um 11,2 Prozent und bei der Rentenversicherung um 5,8 Prozent. Die Summe aller sozialen Leistungen betrug mehr als 1,4 Billionen oder rund 1.431 Milliarden Euro. Der Anteil der Sozialleistungen vom BIP stieg somit weiter um 0,7 Prozentpunkte. Mit rund 36 Prozent machen die gesetzlichen Renten, die Pensionen und Betriebsrenten sowie Pflege- und ähnliche Leistungen weiter den größten Anteil aus, gefolgt von der medizinischen Versorgung inklusive Krankenhäusern und Entgeltfortzahlung mit 34 Prozent. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.