Datum23.07.2026 13:19
Quellewww.zeit.de
TLDRIm Tierpark Hagenbeck erhalten die Servale Hagrid und Harry ein Jagdtraining. Reviertierpfleger Uwe Fischer nutzt dabei eine Angel mit Küken und Federn, um die natürlichen Jagdfähigkeiten der Kleinkatzen zu fördern. Dieses Training dient nicht nur der Beschäftigung und dem Wohlbefinden der Tiere, sondern zeigt den Besuchern auch die beeindruckende Sprungkraft der Servale. Diese Fähigkeit ist essenziell für ihre Ernährung in freier Wildbahn, wo sie bis zu zwei Meter hoch und vier Meter weit springen können.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tierpark Hagenbeck“. Lesen Sie jetzt „Gewaltige Sprungkraft - Jagdtraining für Servale“. Jagdtraining für die Servale im Tierpark Hagenbeck: Leichtfüßig und mit enormer Sprungkraft haben die flinken Kleinkatzen aus Afrika einer besonderen Beute hinterhergejagt. Reviertierpfleger Uwe Fischer nahm eine Angel, befestigte tote Küken als Tierfutter sowie Straußenfedern an einer Schlaufe. Dann kletterte er auf einen Felsen und bot die Beute Hagrid und Harry zum Fang an. Die eineinhalb Jahre alten Brüder sind im April in den Tierpark Hagenbeck umgezogen. Das sei eine gute Beschäftigung für die Tiere, sagte Fischer. Zudem könnten die Besucher sehen, zu was die Servale imstande seien. Solch eine Beschäftigung sei ein wichtiger Bestandteil des modernen Tiermanagements und trage maßgeblich zum Tierwohl und zur Zufriedenheit aller Hagenbeck-Bewohner bei, teilte der Tierpark mit. Bei der Jagd nutzten die Servale ihre langen Beine für beeindruckende Sprünge. Im Freiland können sie nach Angaben des Tierparks bis zu zwei Meter hoch und bis zu vier Meter weit springen. So fangen sie beispielsweise Vögel direkt aus der Luft oder überraschen ihre Beute im hohen Gras. © dpa-infocom, dpa:260723-930-426672/1