Datum23.07.2026 12:50
Quellewww.zeit.de
TLDRIm Berliner Zoo wurde ein Erdferkel geboren. Das Jungtier, liebevoll als "kleiner Höhlenkobold auf vier Pfoten" bezeichnet, kam am 11. Juli zur Welt und entwickelt sich gut. Es ist das zweite Jungtier von Memphis und Kito nach Frieda im Vorjahr. Erdferkel sind nachtaktiv, Einzelgänger und stammen aus Afrika. Mit ihrer langen Zunge fressen sie Insekten und können ihre Nasenlöcher beim Graben verschließen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Erneuter Nachwuchs“. Lesen Sie jetzt „"Höhlenkobold auf vier Pfoten" - Erdferkel im Zoo geboren“. Seine Schlappohren sind riesig, der Rüssel lang: Im Berliner Zoo ist in diesem Monat ein Erdferkel zur Welt gekommen. Der nach Worten des Zoos "kleine Höhlenkobold auf vier Pfoten" erblickte bereits am 11. Juli das Licht der Welt, wie es in einer Mitteilung hieß. Eltern sind demnach das Weibchen Memphis (7) und Kito (10). Die beiden sind auch die Eltern von Frieda, die im vergangenen Jahr geboren wurde. Nach Angaben von Zoo- und Tierparkdirektor Andreas Knieriem entwickelt sich der neue Familiennachwuchs "sehr gut" und wiegt bereits drei Kilogramm. Das Geschlecht des Jungtiers lasse sich derzeit nicht eindeutig bestimmen. Mit etwas Glück könne das Tier schon in den kommenden Tagen bei seinen ersten vorsichtigen Erkundungen auf der Anlage beobachtet werden. Momentan verbringe das Tier noch viel Zeit in der Wurfhöhle. Erdferkel sind nachtaktiv und schlafen tagsüber. Die Tiere sind Einzelgänger. Sie leben eigentlich in der afrikanischen Subsahara-Region. Ihre Zunge kann bis zu 25 Zentimeter lang werden. Damit können sie laut Zoo Termiten und Ameisen blitzschnell auflecken. Die Tiere können beim Buddeln ihre Nasenlöcher verschließen, damit keine Erde in die Nase gerät. © dpa-infocom, dpa:260723-930-426533/1