Datum23.07.2026 12:07
Quellewww.zeit.de
TLDRBrandenburgs Spargelernte ist 2024 um 460 Tonnen auf 18.500 Tonnen gefallen. Dies ist auf eine geringere Anbaufläche (weniger als 3.200 Hektar seit 2015) sowie Trockenheit und Arbeitskräftemangel zurückzuführen. Im Gegensatz dazu verzeichneten Erdbeeren im Freiland einen starken Anstieg, mit 940 Tonnen – einer Zunahme von 43 Prozent – bei leicht vergrößerter Anbaufläche.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Statistik“. Lesen Sie jetzt „Spargelernte mit Rückgang“. Brandenburgs Landwirte haben in diesem Jahr etwas weniger Spargel geerntet als noch im Vorjahr. Die Erntemenge betrug 18.500 Tonnen und damit 460 Tonnen weniger als im letzten Jahr, wie eine Sprecherin des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg erklärte. Allerdings habe sich auch die Anbaufläche für Spargel um fast 200 Hektar auf gut 3.200 Hektar verringert. "Das ist die geringste Anbaufläche seit 2015", hieß es von der Sprecherin. Ursache für die geringere Erntemenge waren demnach zudem die Trockenheit und zum anderen der Mangel an Saisonarbeitskräften. Bei den Erdbeeren im Freiland hingegen gab es ein sattes Plus. Hier lag die geschätzte Erntemenge nach vorläufigen Angaben bei 940 Tonnen, ein Jahr zuvor wurden nach Angaben der Statistiker 657 Tonnen geerntet. Dies entspricht einer Steigerung von rund 43 Prozent. Die Anbaufläche vergrößerte sich im Vergleich zum Jahr 2025 um 24 Hektar auf rund 150 Hektar. © dpa-infocom, dpa:260723-930-426180/1