Datum23.07.2026 10:08
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Labordienstleister Sartorius zahlt seinen Kunden nach einem Urteil des US Supreme Court erhaltene Zollrückzahlungen weiter. Das Unternehmen hatte selbst zu viel gezahlte Zölle erstattet bekommen und gibt diese nun als Entschädigung an seine Kunden weiter. Sartorius meldete im ersten Halbjahr gestiegene Umsätze und ein verbessertes bereinigtes Ebitda, gestützt durch die Nachfrage nach Verbrauchsmaterialien. Die Jahresziele bleiben unverändert.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Nach Supreme-Court-Urteil“. Lesen Sie jetzt „Sartorius reicht US-Zollrückzahlung an Kunden weiter“. Der Labordienstleister und Pharmazulieferer Sartorius zahlt seinen Kunden Geld zurück. Grund dafür ist, dass das Unternehmen nach einer Entscheidung des US Supreme Court kürzlich selbst Geld für zu viel entrichtete Zölle zurückerhalten hat. Das teilte der Göttinger Konzern bei der Vorstellung der Halbjahreszahlen mit. Die Kunden sollen jetzt für ursprünglich gezahlte Zollzuschläge entschädigt werden. Bei den Halbjahreszahlen präsentierte das MDax-Unternehmen eine positive Entwicklung. Sartorius profitiert weiterhin von der Nachfrage nach Verbrauchsmaterialien. Im ersten Halbjahr sei der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozent auf 1,81 Milliarden Euro gestiegen. "Das wiederkehrende Geschäft blieb der wichtigste Wachstumstreiber", sagte Vorstandschef Michael Grosse. Zugleich habe sich das Geschäft mit Anlagen und Instrumenten weiter stabilisiert und sei zu leichtem Wachstum zurückgekehrt. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erhöhte sich im Berichtszeitraum um knapp 4 Prozent auf 548 Millionen Euro. Damit schnitten die Niedersachsen in etwa im Rahmen der Erwartungen von Analysten ab. Unter dem Strich verdiente Sartorius gut 122 Millionen Euro, nach 81 Millionen ein Jahr zuvor. Die Jahresziele bestätigte das Unternehmen. © dpa-infocom, dpa:260723-930-425370/1