Kunst: Ikonen unter sich: Sonderschau zu Warhol und Beethoven

Datum23.07.2026 06:00

Quellewww.zeit.de

TLDRDas Beethoven-Haus Bonn präsentiert eine Sonderausstellung, die Ludwig van Beethoven und Andy Warhol gegenüberstellt. Gezeigt werden über 100 Objekte, darunter unveröffentlichte Warhol-Arbeiten. Ein Schwerpunkt liegt auf Warhols Beethoven-Porträts aus den 1980er Jahren. Die Ausstellung beleuchtet die Entstehungsgeschichte dieser Werke, die durch den Galeristen Hermann Wünsche mitinitiiert wurde. Anlass sind die Todestage der beiden Ikonen im Jahr 2027. Die Schau läuft vom 9. September 2026 bis 5. April 2027.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kunst“. Lesen Sie jetzt „Ikonen unter sich: Sonderschau zu Warhol und Beethoven“. Wiener Klassik trifft auf New Yorker Pop-Art: In einer neuen Sonderausstellung vereint das Beethoven-Haus in Bonn Komponist Ludwig van Beethoven und Künstler Andy Warhol. Mehr als 100 Objekte sollen in der Schau zu sehen sein, wie das Haus nun ankündigte – darunter demnach auch bislang unveröffentlichte Arbeiten Warhols, etwa unbekannte Beethoven-Zeichnungen und Siebdrucke auf Leinwand. Ein deutlicher Fokus soll auf den ikonischen Beethoven-Porträts liegen, die Warhol noch kurz vor seinem plötzlichen Tod im Jahr 1987 anfertigte. Auf "Basis intensiver Recherchen" werde erstmals die Entstehungsgeschichte der Werke gezeigt, so das Beethoven-Haus. Eine wichtige Rolle spielte der Galerist Hermann Wünsche, der Warhol mehrfach ins Rheinland holte. "Andy Warhol hat die weltweite Faszination für Beethoven in seinem ikonischen Porträt genial auf den Punkt gebracht", erklärte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, der Schirmherr der Ausstellung ist. "Es ist der perfekte Moment, diesem Porträt jetzt erstmals eine eigene Ausstellung zu widmen."  Anlass ist der 200. Todestag von Ludwig van Beethoven und der 40. Todestag von Andy Warhol im Jahr 2027. Die Sonderausstellung kann vom 9. September 2026 bis zum 5. April 2027 mit der Eintrittskarte zum Museum des Beethoven-Hauses Bonn besichtigt werden. © dpa-infocom, dpa:260723-930-424635/1