Datum23.07.2026 01:22
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Stadt Frankfurt plant, die Zeltunterkunft für Obdachlose in der Bockenheimer Anlage ab August abzubauen. Etwa 120 Menschen finden dort aktuell Platz. Sie sollen in vier feste Notunterkünfte umziehen, deren Trägergespräche kurz vor dem Abschluss stehen. Die Zeltstadt war als Übergangslösung nach der Schließung einer U-Bahn-Notunterkunft wegen Brandschutzmängeln errichtet worden.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wohnen und Gesellschaft“. Lesen Sie jetzt „Stadt Frankfurt: Ende der Zeltunterkunft in Sicht“. Nachdem die Stadt Frankfurt Ende Juni ein Zeltlager für obdachlose Menschen errichtet hatte, soll nun ein Ende der provisorischen Unterkunft in Sicht sein. "Den dort untergebrachten Menschen sollen in voraussichtlich vier festen Unterkünften Notschlafmöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden. Die Gespräche mit den Trägern der Einrichtungen sind bereits kurz vor dem Abschluss", teilte das zuständige Sozialdezernat mit. Es sei geplant, die Zelte in den kommenden Wochen wieder zurückzubauen. "Sobald die ersten Betten zur Verfügung stehen, werden die Zelte in der Bockenheimer Anlage nach und nach abgebaut. Geplant ist ein Rückbau ab August", hieß es. Hessens größte Stadt Frankfurt hatte jüngst Schlagzeilen gemacht, weil eine Notunterkunft in der U-Bahn-Station Eschenheimer Tor kurzfristig geschlossen worden war. Der Grund: unzureichender Brandschutz. Stattdessen wurden die Menschen in dem rasch aufgebauten Zeltlager mit Feldbetten in der benachbarten Grünanlage untergebracht. Damit sei ein gesicherter Schlafplatz gewährleistet worden, erklärte das Dezernat. Und: "Die Zeltunterkunft in der Bockenheimer Anlage war von Anfang an als Übergangslösung geplant." Laut den Angaben haben in den Zelten rund 120 Menschen Platz. Das Angebot werde gut angenommen. © dpa-infocom, dpa:260722-930-424034/1