Die USA vor den Midterms: »Die letzten zwei Jahre könnten für Trump wahnsinnig unangenehm werden«

Datum22.07.2026 19:32

Quellewww.spiegel.de

TLDRVor den US-Midterms beschuldigt Donald Trump China erneut der Wahlmanipulation 2020, ohne Beweise vorzulegen. Korrespondent Marc Pitzke erklärt dies als Strategie, um von anderen Problemen abzulenken. Trump nutzt angeblich beschaffte Wählerdaten als Vorwand, obwohl diese oft öffentlich sind. Die Sicherheit der Wahlen sei für ihn dabei nicht das eigentliche Anliegen.

InhaltIn seiner Rede an die Nation wirft Donald Trump China erneut vor, die Wahl 2020 manipuliert zu haben. Belege liefert er keine. US-Korrespondent Marc Pitzke erklärt, warum der Vorwurf vor den Midterms mehr ist als nur Rhetorik. In der vergangenen Woche trat US-Präsident Donald Trump zur besten Sendezeit vor die Kameras und warnte vor schockierenden Schwachstellen im Wahlsystem der USA. 220 Millionen Wählerdatensätze habe sich China beschafft. Er erwähnte nicht, dass das seit Langem bekannt ist. Und dass viele dieser Daten ohnehin frei zugänglich sind. Er legte keine Beweise für tatsächlich gefälschte Stimmen vor. In dieser Folge von "Trumps Amerika" spricht Host Juan Moreno mit Marc Pitzke, SPIEGEL-Korrespondent in New York, über die Frage: Warum nimmt sich Trump ausgerechnet jetzt einem Thema an, das neutrale Beobachter nicht als Problem ansehen? Es gäbe genug anderes – den Krieg in Iran, den Krieg in der Ukraine, die Lage im Nahen Osten. Mit der Sicherheit der Wahlen, sagt Pitzke, habe das alles nichts zu tun, diese interessiere Trump nicht. Hören Sie hier die Folge: Sie können "Acht Milliarden" in allen Podcast-Apps kostenlos hören und abonnieren. Klicken Sie dafür einfach auf den Link zu Ihrer Lieblings-App: Und abonnieren Sie dann den Podcast, um keine Folge zu verpassen. Wenn Sie lieber eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie dort einfach nach "Acht Milliarden". Den Link zum RSS-Feed finden Sie hier .