Datum22.07.2026 15:16
Quellewww.zeit.de
TLDREin Wolf wurde bei einem Autounfall zwischen Drachhausen und Fehrow im Spree-Neiße-Kreis getötet. Die Fahrerin blieb unverletzt. Der Straßenverkehr ist die häufigste Todesursache für Wölfe in Deutschland. Allein in Brandenburg starben 2023 39 Wölfe im Straßenverkehr, in diesem Jahr bisher zehn. Weitere zwei Fälle in diesem Jahr sind auf illegale Tötung zurückzuführen. Brandenburg hat die meisten Wolfsrudel.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wölfe“. Lesen Sie jetzt „Wolf nach Kollision mit Auto bei Drachhausen gestorben“. Wieder ist ein Wolf im Spree-Neiße-Kreis überfahren worden. Das Tier lief am Morgen auf der Landstraße zwischen Drachhausen und Fehrow vor ein Auto und überlebte den Zusammenprall nicht, wie die Polizei mitteilte. Die Autofahrerin sei unverletzt geblieben. Sie konnte mit ihrem Wagen nach der Kollision aber nicht mehr weiterfahren. Die Polizei sprach von einem Schaden von etwa 5.000 Euro. In der Vergangenheit kam es im Spree-Neiße-Kreis, aber auch in anderen Regionen Brandenburgs immer wieder zu Verkehrsunfällen, bei denen Wölfe starben. Wolfbeauftragte werden in diesen Fällen eingeschaltet. Der Straßenverkehr ist die häufigste Todesursache für Wölfe in Deutschland. Im vergangenen Jahr starben nach Angaben des Landesamtes für Umwelt 39 Wölfe im Straßenverkehr in Brandenburg. In diesem Jahr sind bislang zehn solcher Fälle genannt. Zudem sind in der bisherigen Übersicht der Behörde zwei Funde toter Wölfe genannt, die auf illegale Tötung zurückgehen. Die meisten Wolfsrudel lebten 2024/2025 in Brandenburg und Niedersachsen. © dpa-infocom, dpa:260722-930-422487/1