Datum22.07.2026 14:20
Quellewww.zeit.de
TLDREine Australierin hat auf natürliche Weise eineiige Vierlinge zur Welt gebracht, ein extrem seltenes Ereignis mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 15 Millionen. Die vier gesunden Mädchen kamen im Royal Brisbane and Women’s Hospital per Kaiserschnitt zur Welt und werden nun auf der Neugeborenen-Intensivstation betreut. Die Mutter und die Babys sind wohlauf. Die Eltern hatten keine weiteren Kinder geplant, die Schwangerschaft war jedoch aufgrund des hohen Risikos intensivmedizinisch begleitet.
InhaltDie Wahrscheinlichkeit für die natürliche Zeugung eineiiger Vierlinge liegt bei etwa 1 zu 15 Millionen. In Australien ist eine solch seltene Schwangerschaft geglückt. Eine Frau hat in Australien eineiige Vierlinge zur Welt gebracht. Die vier Mädchen wurden in der vergangenen Woche im Royal Brisbane and Women’s Hospital im Bundesstaat Queensland geboren, wie die Klinik mitteilte. Die 34-jährige Mutter hat bereits vier Kinder. Die Vierlinge seien auf natürlichem Wege gezeugt worden, sagte die zuständige Ärztin Alexa Bendall. Sie stammten aus einer Eizelle, die sich in vier Teile teilte, "was unglaublich war". "Wir schätzen, dass die Wahrscheinlichkeit für eine spontane Empfängnis in einem solchen Fall bei etwa 1 zu 15 Millionen liegt", sagte sie. "Wir glauben nicht, dass so etwas in Australien jemals vorgekommen ist." Die meisten Vierlinge werden mithilfe künstlicher Befruchtung gezeugt. Nach Krankenhausangaben hatten die Eltern eigentlich keine weiteren Kinder geplant. Wegen des hohen Risikos für Komplikationen durch eine Mehrlingsschwangerschaft wurde die Mutter von einem großen Ärzteteam betreut und in der 25. Woche der Schwangerschaft stationär aufgenommen. Am 14. Juli brachte sie die Babys dann per Kaiserschnitt zur Welt. "Die Tatsache, dass wir vier wunderschöne, gesunde Babys haben, die in der 28. Woche und vier Tagen zur Welt gekommen sind, ist unglaublich", sagte Bendall. Die Mutter habe zwar ein wenig Blut verloren, aber für eine Vierlingsgeburt sei es keine übermäßige Menge gewesen. Sie sei wohlauf. Auch die Vierlinge sind nach Klinikangaben in gutem Zustand. Die Babys werden noch auf der Neugeborenen-Intensivstation betreut. Sie heißen Emily, Harriet, Catherine und Alexa – zu Ehren ihrer Ärztin Bendall. Die Medizinerin würdigte die Namenswahl als Hommage. Sie fühle sich geehrt, dabei geholfen zu haben, die Kinder zur Welt zu bringen.