Datum22.07.2026 14:08
Quellewww.zeit.de
TLDRNammo, Weltmarktführer für Sportmunition, erweitert seinen sachsen-anhaltischen Standort in Schönebeck für 15 Millionen Euro. Die Investition in eine neue Halle und Maschinen schafft 20 Arbeitsplätze und erhöht die Produktionskapazitäten. Der zur norwegischen Nammo Group gehörende Betrieb beliefert auch internationale Sportveranstaltungen wie die Olympischen Winterspiele, bei denen Nammo-Munition von Lapua weit verbreitet ist. Die Tradition der Munitionsproduktion in Schönebeck reicht bis ins Jahr 1829 zurück.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Industrie“. Lesen Sie jetzt „Sportmunition aus Schönebeck - Nammo erweitert Standort“. Der Sportmunitions-Hersteller Nammo hat seinen Standort in Schönebeck bei Magdeburg erweitert. Rund 15 Millionen Euro seien in eine neue Produktionshalle und Maschinen investiert worden. Dadurch entstanden zusätzliche Fertigungskapazitäten und 20 neue Arbeitsplätze, wie die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mitteilte. Die Nammo Schönebeck GmbH mit aktuell 120 Mitarbeitern und einem Umsatz von 27,3 Millionen Euro im vergangenen Jahr ist den Angaben zufolge Weltmarktführer für Sportmunition. Das Schönebecker Traditionsunternehmen gehört zum norwegischen Konzern Nammo mit weltweit rund 4.000 Mitarbeitern und Hauptsitz in Raufoss. Der Umsatz lag 2024 bei rund einer Milliarde Euro. Der Standort Schönebeck wurde 1998 in die Nammo Group eingegliedert. Sportmunition von Nammo wird etwa im Biathlon verwendet. Den Angaben zufolge verschossen bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Milano-Cortina knapp 90 Prozent der Athleten Munition der Marke Lapua aus Schönebeck. Die Geschichte der Munitionsproduktion reicht in Schönebeck lange zurück: In der Stadt an der Elbe startete sie 1829 mit der Produktion von Zündhütchen. © dpa-infocom, dpa:260722-930-422032/1