Datum22.07.2026 13:11
Quellewww.spiegel.de
TLDREin Suchteam hat vor Puerto Rico das Wrack einer 1952 abgestürzten Pan-Am-Maschine auf dem Meeresgrund entdeckt. Das Flugzeug, eine Douglas DC-4, stürzte kurz nach dem Start Richtung New York ins Meer. Von den 69 Insassen überlebten nur 17. Der Absturz führte zu wichtigen Sicherheitsreformen in der Luftfahrt, wie der Einführung von Sicherheitseinweisungen. Die "Air Sea Heritage Foundation" und "Expedition Unknown" nutzten Schallwellen und Unterwasserdrohnen für die Ortung.
Inhalt1952 stürzte eine Maschine der Pan American Airways kurz nach dem Start in den Atlantik, nur wenige Passagiere und die Crew überlebten. Nun wurde das Wrack auf dem Grund des Ozeans ausfindig gemacht. Das Unglück solle die Sicherheitsvorkehrungen in der Luftfahrt revolutionieren – doch die Maschine blieb über Jahrzehnte verschollen: Mehr als 70 Jahre nach dem Absturz eines Flugzeugs der Pan American Airways vor der Küste von Puerto Rico hat ein Suchteam das Wrack auf dem Meeresboden gefunden. Der Trupp der "Air Sea Heritage Foundation" und weitere Partner, darunter die US-amerikanische Discovery Channel-Serie "Expedition Unknown", hatten die Maschine "Clipper Endeavour" vom Typ Douglas DC-4 nach eigenen Angaben bereits vergangenen Monat auf dem Grund des Atlantischen Ozeans vor der Nordküste Puerto Ricos entdeckt. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Das Flugzeug war auf dem Weg von San Juan nach New York, als es am 11. April 1952 mit 64 Passagieren und fünf Besatzungsmitgliedern an Bord kurz nach dem Start auf das Meer stürzte. Dadurch brach es in zwei Teile und kam zum Stillstand, hieß es. Nach wenigen Minuten versank die Maschine im Wasser. Zwar hätten damals alle Insassen den ersten Aufprall überlebt. Doch überlebten in der Folge lediglich zwölf Passagiere und die fünf Besatzungsmitglieder. Die übrigen Passagiere verschwanden mit dem Flugzeug. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass die Katastrophe zu umfassenden Reformen in der Luftfahrt führte. Demnach wurden erst dadurch Sicherheitseinweisungen vor Flügen eingeführt. "Wir sind verblüfft und begeistert von diesem Fund", sagte Russ Matthews, Präsident der "Air Sea Heritage Foundation". "Zugleich sind wir demütig bei dem Gedanken, was an diesem Ort vor so langer Zeit geschehen ist." Bei der Suche sei ein Verfahren mittels Schall- und Ultraschallwellen eingesetzt worden, außerdem autonome Unterwasserdrohnen.