Brand in Bautzen: Bautzen: Löscharbeiten in Batteriespeicher dauern an

Datum22.07.2026 09:41

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Bautzen dauern die Löscharbeiten an einem brennenden Batteriespeicher an, dessen Ursache noch ungeklärt ist. Auch wenn keine offenen Flammen mehr sichtbar sind, werden chemische Prozesse beobachtet, die das Ende des Einsatzes unvorhersehbar machen. Zwar besteht keine Explosionsgefahr, jedoch wurden vorsorglich 45 Anwohner evakuiert. Die Stadt warnt weiterhin zur Vorsicht: Fenster und Türen sollten geschlossen bleiben. Luftmessungen ergaben bisher keine bedenkliche Schadstoffbelastung. Drohnen überwachen den Container; zahlreiche Einsatzkräfte waren vor Ort.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Brand in Bautzen“. Lesen Sie jetzt „Bautzen: Löscharbeiten in Batteriespeicher dauern an“. Die Löscharbeiten am brennenden Batteriespeicher in Bautzen dauern weiter an. Das teilte eine Sprecherin der Stadt am Morgen auf Anfrage mit. Zwar schlugen ihr zufolge keine offenen Flammen mehr aus dem Container in der Bautzener Neustadt, der Feuerwehreinsatz laufe aber unvermindert weiter.  Der Stromcontainer am Schliebenparkplatz war am späten Dienstagnachmittag aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten. Laut der Stadtsprecherin sei ein Ende des Einsatzes aufgrund der laufenden chemischen Prozesse nicht absehbar. Wegen der Geruchsbildung hatten Einsatzkräfte vorsorglich 45 Menschen aus der Umgebung evakuiert. Sie werden den Angaben nach in einem Hotel und einer Schule untergebracht.  Eine Explosionsgefahr am Brandort bestehe nach Einschätzung der Experten derzeit nicht. Alle Einwohner der ostsächsischen Stadt seien weiterhin dazu aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Diese Warnung galt bereits die ganze Nacht über.  Zudem laufen fortlaufend Messungen der Luft auf mögliche Schadstoffe. Eine bedenkliche Belastung habe sich bislang nicht gezeigt. Der Container wird unter anderem mit Drohnen überwacht. Zeitweise waren knapp 50 Feuerwehrkräfte sowie Technisches Hilfswerk und Polizei im Einsatz, wie es hieß. © dpa-infocom, dpa:260722-930-420313/1