Datum22.07.2026 08:54
Quellewww.zeit.de
TLDREin Waldbrand im Département Var in Südfrankreich, nahe Cotignac, hat rund 400 Menschen zur Flucht gezwungen und über 2.500 Hektar Vegetation vernichtet. Über 1.000 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um den vor
InhaltIn der Nähe von Marseille mussten wegen eines Waldbrandes rund 400 Menschen ihre Häuser verlassen. Mehr als 2.500 Hektar Vegetation wurden vernichtet. Frankreichs Feuerwehr hat einen verheerenden Brand im Süden des Landes vorerst unter Kontrolle gebracht. Das Feuer hatte rund 400 Menschen zur Flucht aus ihren Häusern gezwungen und Vegetation auf einer Fläche von mehr als 2.500 Hektar vernichtet. "Momentan ist das Feuer auf seinen bisherigen Bereich begrenzt, das heißt, es breitet sich kaum noch aus", sagte Eric Grohin, Feuerwehrchef der betroffenen Region. Der Brand war am Dienstag in der Nähe von Cotignac nordöstlich von Marseille ausgebrochen und hatte sich schnell ausgebreitet. Vollständige Entwarnung wollte Grohin jedoch nicht geben. "Es gibt noch viele Glutnester und an zahlreichen Stellen lodern immer wieder Flammen auf, weshalb wir heute Morgen sehr wachsam sind", sagte er. Seit Dienstagabend waren fast 1.000 Feuerwehrleute im Einsatz. Der Brand bei Cotignac reiht sich in eine Serie von Großbränden ein, die Frankreich in den vergangenen Wochen heimgesucht haben. Am Dienstag meldete das Land einen Rekord an verbrannter Fläche für dieses Jahr: Mehr als 42.000 Hektar wurden zwischen Januar und Mitte Juli durch Feuer vernichtet. Damit wurde ein früherer Höchststand aus dem Jahr 2022 übertroffen.