Ermittlungen: Großeinsatz in JVA Siegburg - Verdacht auf Aufstand

Datum22.07.2026 08:30

Quellewww.zeit.de

TLDREin Großeinsatz der Polizei mit rund 100 Einsatzkräften fand in der JVA Siegburg statt, nachdem Hinweise auf einen geplanten gewaltsamen Aufstand von Inhaftierten eingingen. Die Maßnahme, ausgelöst durch eine Aussage eines Gefangenen, wurde am Abend beendet und die Lage ist unter Kontrolle. Es gab keine Verletzten. NRW-Justizminister Limbach betonte die Ernsthaftigkeit der Drohung bewaffneter Gewalt und kündigte eine harte Bestrafung für die Drahtzieher an. Die Ermittlungen dauern an.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Ermittlungen“. Lesen Sie jetzt „Großeinsatz in JVA Siegburg - Verdacht auf Aufstand“. Nach Hinweisen auf einen geplanten gewaltsamen Aufstand von Inhaftierten hat es in der Justizvollzugsanstalt Siegburg einen Großeinsatz der Polizei gegeben. Die Lage sei unter Kontrolle, teilte das nordrhein-westfälische Justizministerium mit. Der Einsatz sei durch die Aussage eines Gefangenen ausgelöst worden. Beteiligt waren am Dienstagabend demnach rund 100 Einsatzkräfte. Die Beamten durchsuchten die Anstalt, wie es weiter hieß. Gegen 22.00 Uhr sei der Einsatz beendet gewesen. Verletzte habe es nicht gegeben, sagte der Ministeriumssprecher. Ob verbotene Gegenstände sichergestellt wurden, werde noch ausgewertet. Die Ermittlungen dauern an.  "Die Androhung bewaffneter Gewalt in unseren Justizvollzugsanstalten ist eine absolute rote Linie", sagte NRW-Justizminister Benjamin Limbach (Grüne). Sollte sich der Verdacht bewahrheiten, würden die Drahtzieher die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen. © dpa-infocom, dpa:260722-930-420026/1