Datum21.07.2026 16:42
Quellewww.zeit.de
TLDRAlphabet hat ein neues, 7.000 km langes Unterseekabel namens "Nuvem" zwischen den USA und Portugal in Betrieb genommen. Das System, mit einer Kapazität von 384 Terabit pro Sekunde, soll die steigende Nachfrage nach Cloud- und KI-Diensten bedienen. Portugal wird so zu einem wichtigen digitalen Knotenpunkt für Europa, insbesondere im Hinblick auf Rechenzentren und digitale Souveränität.
InhaltDer Google-Mutterkonzern Alphabet hat ein neues Unterseekabel zwischen den USA und Portugal angeschlossen. Das Nuvem-Kabelsystem erstreckt sich über etwa 7.000 Kilometer. Der Digitalkonzern Alphabet, zu dem unter anderem Google gehört, hat den Anschluss eines neuen transatlantischen Unterseekabels bekannt gegeben. Die Datenverbindung erstreckt sich zwischen den Küsten von Myrtle Beach im Bundesstaat South Carolina in den USA und Sines in Südportugal. Der Konzern begründete dies mit der steigenden Nachfrage nach Cloud-Computing- und KI-Diensten. Das "Nuvem"-Kabelsystem, benannt nach dem portugiesischen Wort für "Wolke", ist etwa 7.000 Kilometer lang und besteht aus 16 Glasfaserpaaren mit einer Gesamtkapazität von rund 384 Terabit pro Sekunde. Zwei Hochleistungsseekabel verbinden Portugal bereits mitanderen Kontinenten: das Google-eigene Equiano-Kabel, dasüber afrikanische Länder nach Südafrika führt, und das EllaLink, dasvon Sines aus nach Brasilien verläuft. Der Minister für Staatsreform und Innovation, Goncalo Matias, sagte,"Nuvem" sei Teil einer umfassenderen Strategie, Portugal zu einem Knotenpunkt für Rechenzentren, KI und Innovation zu machen und die digitale Resilienz und Souveränität Europas zu stärken.