Datum21.07.2026 15:08
Quellewww.zeit.de
TLDRDie GDL ruft ab Mittwoch 12 Uhr erneut zum Warnstreik bei der Saarbahn auf. Grund ist der festgefahrene Tarifkonflikt, da die Saarbahn kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt habe. Rund 100 Lokführer sind betroffen. Es ist der achte Streik in dieser Auseinandersetzung, die GDL bedauert die Auswirkungen für die Fahrgäste. Die Saarbahn rechnet mit einem mehrtägigen Ausstand und bereitet Schienenersatzverkehr vor. Die Linie S1 zwischen Lebach und Saargemünd wird komplett eingestellt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Lokführer“. Lesen Sie jetzt „Neuer GDL-Streik legt Saarbahn ab Mittwoch lahm“. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ruft bei der Saarbahn erneut zum Warnstreik auf. Die Maßnahme solle an diesem Mittwoch (12.00 Uhr) starten und bis auf weiteres laufen, teilte die GDL mit. Das Ende des Streiks werde gesondert bekanntgegeben, hieß es. Die GDL begründete den Schritt mit dem festgefahrenen Tarifkonflikt. Die Saarbahn habe bis heute kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt, erklärte die Gewerkschaft. Es gehe um rund 100 Lokführer. Es sei der achte Ausstand im Tarifkonflikt. Die Beschäftigten seien entschlossen, teilte die GDL mit. Die Gewerkschaft bedauere die Auswirkungen auf die Fahrgäste der Saarbahn ausdrücklich. Die Saarbahn GmbH teilte mit, sie gehe von einem mehrtägigen Warnstreik aus. Man sei dabei, ab Donnerstag Schienenersatzverkehr vorzubereiten. Während des Ausstands ist der Verkehr der Saarbahn-Linie S1 zwischen Lebach und Saargemünd vollständig eingestellt. © dpa-infocom, dpa:260721-930-417211/1