Datum21.07.2026 14:50
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Trier wurde eine 29-jährige Studentin tot in ihrer Wohnung aufgefunden, die Verletzungen deuten auf ein Tötungsdelikt hin. Dies ist der zweite Todesfall an der Universität Trier innerhalb weniger Tage, nachdem bereits letzte Woche ein 22-jähriger Student erstochen wurde. Die Polizei ermittelt und bittet Zeugen um Hinweise. Die Universitätsgemeinschaft ist tief betroffen und plant eine Gedenkveranstaltung für die Verstorbenen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kriminalität“. Lesen Sie jetzt „Uni Trier nach zweitem Todesfall binnen Tagen erschüttert“. Bei der in ihrer Wohnung in Trier tot aufgefundenen 29 Jahre alten Frau handelt es sich nach neuesten Erkenntnissen um eine Studentin der Universität Trier. Die Verletzungen der Frau deuten auf ein Tötungsdelikt hin - die Ermittlungen laufen, wie die Polizei mitteilte. Die Frau war am Sonntag von ihrer Mutter als vermisst gemeldet und von den Einsatzkräften tot in ihrer Wohnung gefunden worden. Nähere Details zu möglichen Tatverdächtigen oder Hintergründen der Tat seien bislang nicht bekannt. "Die Ermittlungen sind nach wie vor sehr umfangreich", sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Die Polizei bittet Zeugen, die zwischen Freitagnachmittag und Sonntagmittag verdächtige Beobachtungen in der Nähe der Nordallee gemacht haben, sich zu melden. In einem auf der Webseite der Universität Trier veröffentlichten Statement heißt es: "Die Nachricht vom Tod einer Studentin erfüllt uns mit tiefer Trauer und großer Fassungslosigkeit". Gerade jetzt sei es wichtig, als Gemeinschaft zusammenzuhalten. Am Donnerstag soll eine Gedenkveranstaltung in der Kapelle auf dem Campus II der Universität stattfinden. Außerdem werde man Kondolenzbücher auslegen. Der Tod der Studentin ist bereits der zweite Todesfall an der Universität innerhalb weniger Tage. Erst vergangenen Mittwoch war ein 22 Jahre alter Student in der Nähe des Universitätsgeländes erstochen worden. Tatverdächtig in diesem Fall ist ein 22 Jahre alter Mann aus Afghanistan. "Nur wenige Tage nach dem gewaltsamen Tod eines Studenten trifft dieses erneute Ereignis unsere Universitätsgemeinschaft mit voller Wucht", heißt es in dem aktuellen Statement der Universität dazu. © dpa-infocom, dpa:260721-930-417089/1