Datum21.07.2026 14:52
Quellewww.zeit.de
TLDRAuf einem Wertstoffhof in Oldenburg wurde zweimal Munition abgelegt, wodurch Besucher und Mitarbeiter gefährdet wurden. Die Polizei sicherte und vernichtete die Funde. Es wird ermittelt, wer den gefährlichen Abfall dort hinterlassen hat. Die Stadt appelliert an die Öffentlichkeit, sich bei der Entsorgung von Munition oder Waffen umgehend an das Service-Center des Abfallwirtschaftsbetriebes zu wenden, um das weitere Vorgehen abzusprechen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Verursacher unbekannt“. Lesen Sie jetzt „Gefährlicher Müll: Munition auf Wertstoffhof zurückgelassen“. Unbekannte haben auf einem Wertstoffhof gleich zweimal Munition unbehelligt zurückgelassen. Damit haben sie Besucher und Mitarbeiter des Wertstoffhofes in Oldenburg in Gefahr gebracht, wie die Stadt mitteilte. Es werde nun dazu ermittelt, wer den gefährlichen Müll dort abgelegt hat. Den ersten Fund machten Mitarbeiter des Wertstoffhofes an der Annahmestelle in der vergangenen Woche. Dort wurde die Munition in Tüten im Bereich für Elektroaltgeräte abgelegt, ohne dass Personal das mitbekam. Am Montag dann bemerkten aufmerksame Mitarbeiter erneut Munition, dieses Mal im Bereich des sogenannten Terminators, der Müll zerkleinert. In beiden Fällen wurde die Polizei alarmiert, die die Munition sicherte und später ordnungsgemäß vernichtete. Wer derartigen gefährlichen Abfall loswerden wolle, müssen äußert umsichtig handeln, appellierte die Stadt. In Oldenburg führt der richtige Weg zur Abgabe von Munition oder Waffen zunächst über einen Anruf beim Service-Center des Abfallwirtschaftsbetriebes. Anschließend werde das weitere Vorgehen besprochen. © dpa-infocom, dpa:260721-930-417100/1