Datum21.07.2026 08:48
Quellewww.zeit.de
TLDRIm Mai 2024 verzeichnete das deutsche Gastgewerbe preisbereinigt einen Umsatzrückgang von 2,1 % zum Vormonat und 6,0 % zum Vorjahresmonat. Hauptursache dürften erhebliche Preissteigerungen sein, die zu einem nominalen Rückgang von nur 0,3 % führten. Besonders stark betroffen war die Gastronomie mit einem preisbereinigten Umsatzminus von 7,1 %. Hotels und Beherbergungsbetriebe verzeichneten ein geringeres Minus von 2,8 % (preisbereinigt).
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Zahlen für den Mai“. Lesen Sie jetzt „Gastgewerbe macht weniger Geschäft“. Die Geschäfte im deutschen Gastgewerbe laufen schlecht. Im Mai verzeichneten die Betriebe preisbereinigt einen Umsatzverlust von 2,1 Prozent zum April, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Zum Vorjahresmonat Mai 2025 fehlten sogar 6,0 Prozent. Ein wichtiger Grund für ausbleibende Gäste dürften kräftige Preiserhöhungen gewesen sein, denn nominal - also zu aktuellen Preisen - hatten die Gastgeber nur 0,3 Prozent weniger in der Kasse als ein Jahr zuvor. Der starke Geschäftsrückgang wurde maßgeblich in der Gastronomie registriert, deren preisbereinigter Umsatz innerhalb eines Jahres um 7,1 Prozent absackte. Trotzdem hatten die Wirte 0,7 Prozent höhere Erlöse als ein Jahr zuvor. Bei den Hotels und anderen Beherbergungsbetrieben war das Minus mit einem preisbereinigten Rückgang um 2,8 Prozent niedriger. Nominal fielen die Erlöse 1,0 Prozent geringer aus als ein Jahr zuvor. © dpa-infocom, dpa:260721-930-414955/1