Datum20.07.2026 21:58
Quellewww.zeit.de
TLDRDie FIFA hat nach dem WM-Finale ein Verfahren gegen Argentinien eingeleitet. Grund sind Vorfälle nach dem Spiel, bei denen Spieler und Co-Trainer sich Fehlverhaltens schuldig gemacht haben sollen. Insbesondere Leandro Paredes wird eine Tätlichkeit vorgeworfen, bei der er Gavi und Eric Garcia attackierte und dafür die Rote Karte erhielt. Auch gegen Nahuel Molina und Roberto Ayala wird ermittelt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Fußball“. Lesen Sie jetzt „FIFA leitet nach WM-Finale Verfahren gegen Argentinien ein“. Wegen der Vorfälle nach dem Ende des WM-Endspiels zwischen Spanien und Argentinien hat der Fußball-Weltverband FIFA eine Untersuchung eingeleitet. Das Disziplinarkomitee habe entsprechende Schritte ergriffen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht, aus der internationale Medien zitierten, darunter die Nachrichtenagentur AP und der britische Sender Sky. Der Argentinier Leandro Paredes hatte sich nach der 0:1-Niederlage gegen Spanien nach dem Abschluss der Verlängerung zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen. Paredes griff bei Rangeleien Spaniens Gavi am Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden. Zuvor hatte er Eric Garcia geschubst. Paredes sah daraufhin noch die Rote Karte. Schon während der Partie hatte der Argentinier am Rande eines Platzverweises gestanden. Paredes wurde in der Mitteilung nicht namentlich genannt. Außer gegen ihn könnten sich die Ermittlungen auch gegen Nahuel Molina und Co-Trainer Roberto Ayala wegen möglichen Fehlverhaltens richten, wie Medien berichteten. Enzo Fernández musste in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit wegen eines Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz. © dpa-infocom, dpa:260720-930-413832/1