Flughafen: Strafverfahren nach Scherz über Bombe im Gepäck

Datum20.07.2026 14:01

Quellewww.zeit.de

TLDRAm Frankfurter Flughafen wurde gegen einen 38-jährigen Mann ein Strafverfahren eingeleitet, nachdem er bei der Gepäckkontrolle scherzhaft behauptete, seine Musikbox sei eine Bombe. Obwohl die Musikbox harmlos war, wurde der Mann von seinem Flug nach Rumänien ausgeschlossen. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich Anfang April, als eine Frau mit einem Scherz über Waffen und Bomben in ihrem Handgepäck ebenfalls Ermittlungen auslöste und die Einreise in die USA verwehrt bekam.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Flughafen“. Lesen Sie jetzt „Strafverfahren nach Scherz über Bombe im Gepäck“. Dieser Scherz ist wohl nach hinten losgegangen: Bei der Luftsicherheitskontrolle am Frankfurter Flughafen schlägt zunächst ein Sprengstofftest am Koffer eines 38-jährigen Mannes positiv an. Die anschließende Kontrolle seines Koffers unterbricht er mit den Worten "It's a bomb" ("Es ist eine Bombe"), wie die Bundespolizei mitteilte.  Der auf dem Monitorbild verdächtig aussehende Gegenstand habe zwar als ungefährliche Musikbox identifiziert werden können - aufgrund seines Scherzes sei dennoch ein Strafverfahren gegen den Mann eingeleitet worden. Auch von dem eigentlich geplanten Flug in sein Heimatland Rumänien wurde der 38-Jährige ausgeschlossen. Anfang April hatte es am Frankfurter Flughafen bereits einen ähnlichen Vorfall gegeben: Damals hatte eine 48-jährige Frau gescherzt, in ihrem Handgepäck Pistolen und Bomben dabeizuhaben. Nach Angaben der Bundespolizei konnte auch damals eine tatsächliche Gefahr ausgeschlossen werden, die Weiterreise in die USA wurde der Frau jedoch untersagt. Gegen sie seien ebenfalls Ermittlungen eingeleitet worden. © dpa-infocom, dpa:260720-930-411893/1