Brunnen eingestürzt – 13-Jähriger stirbt bei WM-Siegesfeier in Spanien

Datum20.07.2026 09:53

Quellewww.spiegel.de

TLDRBei den Feierlichkeiten zum WM-Sieg Spaniens stürzte in Ciudad Rodrigo ein Brunnen ein. Ein 13-Jähriger starb, nachdem er von Trümmern getroffen wurde, als er und andere auf den Brunnen geklettert waren. Mehrere weitere Personen wurden verletzt. Die Stadt trauert um den Jugendlichen.

InhaltDer WM-Titel wurde in ganz Spanien frenetisch gefeiert. In der Stadt Ciudad Rodrigo verletzten Medienberichten zufolge die Trümmer eines einstürzenden Springbrunnens mehrere Menschen. Ein Jugendlicher kam ums Leben. Die Feierlichkeiten nach dem spanischen Triumph bei der Fußball-WM im Finale über Argentinien sind von einem Vorfall mit einem Todesopfer überschattet worden. Ein 13-Jähriger erlag in der Stadt Ciudad Rodrigo im Westen des Landes seinen Verletzungen. Das teilte die Stadtverwaltung mit.  Spanischen Medienberichten zufolge starb der Teenager, als der Brunnen "Árbol Gordo" einstürzte, auf den mehrere Zuschauer geklettert waren. Demnach fielen Trümmer auf Feiernde, die im Wasser des Brunnens standen. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. "Was eigentlich eine Feier des WM-Siegs der spanischen Mannschaft hätte sein sollen, endete in einer Tragödie", hieß es in der Mitteilung der Gemeinde auf Facebook. Die Stadt werde als Zeichen der Trauer die Flagge des Stadtrats vom 20. bis 22. Juli auf halbmast hissen. Zudem wurden den anderen Verletzten Genesungswünsche übermittelt. Eine genaue Zahl ist nicht bekannt, spanische Medien schreiben von zwei bis drei weiteren Betroffenen. Der 1:0-Sieg  der spanischen Nationalmannschaft im WM-Finale gegen Argentinien löste in ganz Spanien Jubelstürme aus. Der erste spanische WM-Titel seit 2010 wurde bis spät in die Nacht gefeiert. Zum Empfang der Nationalmannschaft im Zentrum von Madrid werden am Montag nach Behördenangaben bis zu einer Million Menschen erwartet.