Datum20.07.2026 09:36
Quellewww.spiegel.de
TLDRDer Großbrand im Müritz-Nationalpark ist nach mehrtägigem Einsatz gelöscht. Umweltminister Till Backhaus bestätigte das Ende der Löscharbeiten. Aufgrund von Munitionsbelastung im Gelände wird das Gebiet weiterhin überwacht. Die Bundeswehr unterstützte mit Hubschraubern. Hunderte Hektar waren betroffen, und Anwohner mussten zeitweise evakuiert werden. Regen trug zuletzt zur Eindämmung bei.
InhaltTagelang kämpften Einsatzkräfte gegen den Großbrand im Müritz-Nationalpark. Nun ist er gelöscht. Doch eine dauerhafte Entwarnung gibt es nicht. Der Großbrand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern ist laut dem Umweltministerium in Schwerin gelöscht. Damit ende der mehrtägige Großeinsatz von Feuerwehr, Katastrophenschutz und zahlreichen weiteren Einsatzkräften, sagte Umweltminister Till Backhaus (SPD). Eine dauerhafte Entwarnung könne aufgrund der besonderen Bedingungen im munitionsbelasteten Gelände jedoch noch nicht gegeben werden. Das Brandgebiet werde daher weiterhin engmaschig überwacht, um mögliche Glutnester frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls nachzulöschen. Am Vormittag will Backhaus vor Ort über weitere Schritte informieren. Auch der Leiter des Müritz-Nationalparks, Ulf Zimmermann, sowie der Landrat des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, Thomas Müller (CDU), seien laut Ministerium dabei. Der Brand war vor einer Woche gemeldet worden. Hunderte Einsatzkräfte, teils aus anderen Bundesländern, hatten seitdem an der Eindämmung gearbeitet. Da dort Munition aus dem Zweiten Weltkrieg lagert, konnten die Feuerwehrleute nur aus der Distanz löschen. Während des Brandes kam es immer wieder zu Explosionen auf dem Gelände. Menschen mussten sicherheitshalber zeitweise ihre Häuser verlassen. Die Bundeswehr half mit Hubschraubern bei der Eindämmung. Hunderte Hektar waren laut Landkreis betroffen. Zuletzt hatte auch Regen zur Entspannung beigetragen.