Nachrichtenpodcast: Liquide trotz Sanktionen: So finanziert sich das iranische Regime

Datum20.07.2026 06:00

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Podcast beleuchtet die Finanzierung des iranischen Regimes trotz Sanktionen und Krieg, wobei seine Stabilität trotz wirtschaftlicher Belastung und Angriffe in der Straße von Hormus thematisiert wird. Zudem wird die Geschichte der Kinder von Hitler-Widerstandskämpfern erzählt, die nach dem 20. Juli Attentat von ihren Familien getrennt und in Heime gesteckt wurden. Ein Exoplanet mit Atmosphäre als mögliche Heimat für Aliens wird ebenfalls diskutiert.

InhaltTrotz Krieg und Sanktionen scheint der Iran stabil zu sein. Wie finanziert sich das Regime so lange? Und: Was die Kinder der Hitler-Widerstandskämpfer erlebt haben. Trotz eines vor rund einem Monat vereinbarten Rahmenabkommens setzen die USA und der Iran ihre gegenseitigen Angriffe fort. Während die USA Ziele im Iran bombardieren, greift das Regime in Teheran Einrichtungen in den Golfstaaten an. Gleichzeitig verschärfen Sanktionen und die Seeblockade die wirtschaftliche Lage des Landes. Nach den jüngsten Angriffen ist der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus nahezu zum Erliegen gekommen. Aber obwohl Krieg herrscht und Sanktionen die Wirtschaft beuteln, ist das Regime weiterhin aktiv, ein Zusammenbruch scheint nicht kurz bevorzustehen. Die Armee kämpft weiter, und das US-Militär verzeichnet sogar Tote unter seinen Soldaten. Wie der Iran den Krieg trotz internationaler Sanktionen finanziert, wofür die Einnahmen verwendet werden und wie lange das Land die wirtschaftliche Belastung noch tragen kann, erläutert ZEIT-Volontär Omid Rezaee im Podcast. Der versuchte Sturz des Naziregimes durch Widerstandskämpfer rund um Claus Schenk Graf von Stauffenberg liegt bereits 82 Jahre zurück. Am 20. Juli 1944 versuchte die Gruppe, mit einer Bombe den Diktator Adolf Hitler zu töten und mit Teilen der Armee die Regierungsgewalt zu übernehmen. Aber der Versuch misslang, die Widerstandskämpfer wurden verhaftet und ermordet. Ihre Familien nahm das Regime in Sippenhaft, trennte die Kinder von ihren Müttern, steckte sie in Heime. Jana Gioia Baurmann aus dem Ressort X der ZEIT hat mit drei noch lebenden Kindern gesprochen. Alfred, Christa und Liselotte, heute zwischen 87 und 94 Jahre alt, sind die Kinder von Cäsar von Hofacker, einem an der Widerstandsaktion beteiligten Oberstleutnant der Wehrmacht. Nach dem Attentat durften sie ihre Nachnamen nicht mehr verwenden. Was sie außerdem erlebt haben und was heute von diesen Erlebnissen bewahrt werden kann, erzählt Baurmann im Podcast. Und sonst so? Ein Exoplanet mit Atmosphäre – wohnen dort die Aliens? Moderation und Produktion: Hanna Heim Mitarbeit: Susanne Hehr, Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp.