Datum20.07.2026 03:35
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Rheinland-Pfalz steht eine Krankenhausreform bevor, die ab 2027 greifen soll. Gesundheitsminister Hoch kündigt wichtige Weichenstellungen im September an, bevor ab Oktober Leistungsbescheide für die Krankenhäuser erlassen werden. Dies wird zu spürbaren Umstellungen führen. Ein neues Modell sind die "Regiokliniken", die künftig acht bis zehn Mal im Land vorgesehen sind. Diese sollen wohnortnah eine sektorenübergreifende Versorgung als Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Medizin gewährleisten und primär Alltagsnotfälle behandeln.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gesundheitsversorgung“. Lesen Sie jetzt „Hoch: Die Krankenhauslandschaft wird sich spürbar verändern“. Die Krankenhauslandschaft in Rheinland-Pfalz wird sich ab Anfang 2027 spürbar wandeln. "Wir werden noch im September wichtige Weichen für die Umsetzung der Krankenhausreform stellen", kündigte Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Mainz an. "Wir führen noch einmal Gespräche mit den Trägern, weil natürlich nicht alle Wünsche erfüllbar sind." Von Oktober an sollten dann nach und nach die einzelnen Bescheide über die Leistungsgruppen der einzelnen Häuser erlassen werden. "Das wird für viele Häuser eine Umstellung werden", sagte Hoch. "Ein Krankenhaus braucht aber auch immer einen Träger - unsere Planung aus Mainz muss deshalb auch regionale und auch historische Besonderheiten berücksichtigen." Ein Überblick der Überlegungen: Zu der neuen Krankenhauslandschaft werden auch Krankenhausstandorte zählen, die in erster Linie Alltagsnotfälle behandeln sollen. Dies ist die Option der sogenannten Regioklinik. Hoch geht derzeit von acht bis zehn solchen Häusern im Land aus. Das Modell der Regioklinik steht für eine sektorenübergreifende, wohnortnahe Versorgung - sozusagen als Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Versorgung. © dpa-infocom, dpa:260720-930-409452/1