Datum19.07.2026 20:18
Quellewww.spiegel.de
TLDRAnya Taylor-Joy bevorzugt "verdreckte und blutverschmierte" Rollen, da Eitelkeit ihrer Meinung nach keinen Platz in der Schauspielerei hat. In der Serie "Lucky" spielt sie eine junge Betrügerin, die vor ihrer kriminellen Vergangenheit flieht und dabei ums Überleben kämpft. Taylor-Joy genießt solche körperlich anspruchsvollen Rollen und betont, dass sie sich für eine uneitle Person hält. Bekannt wurde sie durch Filme wie "The Witch" und spielt oft starke Frauenfiguren.
InhaltEitelkeit habe in ihrem Job nichts verloren, sagt die Schauspielerin Anya Taylor-Joy. Das trifft sich gut. Denn für die Rollen, die sie spielt, muss sie kämpfen – und mitunter ganz schön schwitzen. Sie prügelt sich im Auto mit bewaffneten Polizisten, vor allem aber rennt sie ständig um ihr Leben: Für die Rolle der Trickbetrügerin "Lucky" in der gleichnamigen Apple-Serie musste Anya Taylor-Joy am Set viel schwitzen. Sie störe das allerdings nicht im Geringsten, wie sie im Interview mit dem ZDF erzählt. "Ich liebe jede Gelegenheit, bei der ich völlig verdreckt und blutverschmiert bin und um mein Leben renne", sagt Taylor-Joy. "Das hier war also genau mein Ding." In der Serie spielt sie eine junge Frau, die ihr Leben hinter sich lassen will. Aufgewachsen in einem kriminellen Umfeld, versucht sie diesem zu entfliehen – was ihr allerdings nicht gelingt. Allgemein hält sich die 30-Jährige für eine uneitle Person. "Ich hatte immer das große Glück, dass Eitelkeit in meiner Schauspielerei nie wirklich eine Rolle gespielt hat", sagt sie im ZDF. Anya Taylor-Joy ist in Miami geboren, wuchs allerdings in Buenos Aires auf. Mit sechs Jahren zog sie mit ihrer Familie nach London. Dadurch hat die Schauspielerin drei Staatsbürgerschaften, die US-amerikanische, die argentinische und die britische. International bekannt wurde Taylor-Joy durch ihre Rolle im Horrorfilm The Witch im Jahr 2015. Anya Taylor-Joy spielt seit Jahren starke, weibliche Hauptrollen – nicht immer, aber oft auch blutverschmiert. Wie Frauen wie sie die Schauspielindustrie verändern, lesen Sie hier.