Datum19.07.2026 19:20
Quellewww.zeit.de
TLDRVor der Küste Guyanas kenterte eine Fähre mit rund 120 Menschen an Bord. Bislang wurden 67 Personen, darunter 15 Kinder, gerettet. Der Rettungseinsatz, an dem staatliche und private Schiffe beteiligt sind, wird fortgesetzt, bis alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Notfallzentren wurden für Angehörige eingerichtet. Die MV Barima war von Georgetown nach Port Kaituma unterwegs, als sie vor der Atlantikküste kenterte.
InhaltVor der Küste des südamerikanischen Landes Guyana ist eine Fähre gekentert. Regierungsangaben zufolge wurden bisher 67 Menschen gerettet. Der Rettungseinsatz dauert an. Nach dem Kentern einer Fähre in Guyana mit ungefähr 120 Menschen an Bord läuft der Rettungseinsatz weiter. Bislang seien 67 Menschen gerettet worden, teilten die Behörden in dem südamerikanischen Land mit. Darunter sollen 15 Kinder sein. Guyanas Ministerpräsident Mark Phillips sagte, die Rettungsmaßnahmen werden so lange fortgesetzt, bis alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind. An dem Such- und Rettungseinsatz sind sowohl staatliche Behörden als auch private Schiffe beteiligt. Aus Regierungskreisen hieß es auch, das gekenterte Schiff sei mit 250 Schwimmwesten, zwei festen Rettungsflößen und sechs aufblasbaren Rettungsflößen ausgestattet gewesen. Guyanas Minister für öffentliche Versorgung und Luftfahrt, Deodat Indar, teilte in einer Erklärung mit, dass Notfallzentren für Angehörige eingerichtet wurden. Sie sollen den Familien Informationen und Unterstützung bieten. Laut lokalen Medienberichten ging am Samstagabend um 23:01 Uhr ein Notruf der MV Barima bei einem Flugsicherungsturm ein, woraufhin eine Such- und Rettungsaktion eingeleitet wurde. Ministerpräsident Phillips sagte, die MV Barima habe von der Hauptstadt Georgetown entlang der Atlantikküste nach Port Kaituma reisen sollen. Die Fähre, auf der sich unter anderem 17 Besatzungsmitglieder befanden, kenterte vor der nordatlantischen Küste auf dem Weg zum Dorf Port Kaituma in der Nähe des Flusses Pomeroon.