Datum19.07.2026 15:47
Quellewww.spiegel.de
TLDRErling Haaland wurde kritisiert, weil er Golfbälle von seiner Yacht ins Meer schlug. Er verteidigt sich, indem er behauptet, die Bälle seien biologisch abbaubar und würden den Fischen als Futter dienen. Es gibt zwar solche Bälle auf dem Markt, die sich angeblich schnell auflösen und keine Schadstoffe enthalten, wissenschaftliche Belege für ihre positive Wirkung auf das Ökosystem fehlen jedoch.
InhaltGolfbälle von der Privatyacht ins Meer schlagen: Für dieses Verhalten musste sich Fußballer Erling Haaland harsche Kritik anhören. Jetzt kontert er: Seine Bälle seien biologisch abbaubar – er würde den Fischen damit sogar Gutes tun. Norwegens Fußballstar Erling Haaland wurde bei der Fußball-Weltmeisterschaft gefeiert. Nach dem Ausscheiden der Norweger macht der Sportler derzeit mit seiner Freundin Isabel Haugseng Johansen Urlaub auf einer Jacht vor Sizilien. Auf Instagram kursieren Bilder, die den Nationalspieler beim Abschlag-Üben vom Schiffsdeck aus zeigen – bei 33 Grad. Das brachte ihm harsche Kritik ein: Was ihm einfalle, Plastik ins Meer zu werfen, kommentierten etliche User auf Instagram. Nach dem WM-Aus war Haaland bereits damit aufgefallen, dass er bei seiner Heimreise offenbar einen ausgestopften Waschbären mit sich führte. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Nun hat sich der 25-Jährige, dem auf Instagram mehr als 70 Millionen Accounts folgen, laut "Bunte.de" selbst zum Golf-Konflikt geäußert: "Tatsächlich füttere ich die Fische! Die Golfbälle lösen sich im Wasser auf und werden zu Futter. Also keine Sorge!" Tatsächlich gibt es mehrere Hersteller, die für biologisch abbaubare Golfbälle werben. Herkömmliche Bälle bestehen aus Kunststoffen und Gummi und können sehr lange brauchen, um sich zu zersetzen, wobei Mikroplastik und andere schädliche Substanzen freigesetzt werden können. Futterbälle sollen sich bereits in ein bis zwei Tagen auflösen. Derzeit gibt es aber keine belastbaren Studien darüber, ob diese Bälle das Ökosystem unterstützen – immerhin aber enthalten sie keine Schadstoffe wie klassische Bälle. Diese Erklärung könnte auch die vielen Eltern beruhigen, die ihre Babys nach dem Fußballstar benannt haben – schließlich will man ja kein schlechtes Vorbild für die Kleinen. Mehr darüber lesen Sie hier.