Vorfall in Wipperfürth: Seniorin mit Schockanruf um Goldschmuck und Münzen betrogen

Datum19.07.2026 13:48

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Wipperfürth wurde eine 87-jährige Seniorin Opfer eines Schockanrufs. Ein angeblicher Polizist gab vor, ihr Sohn habe einen tödlichen Unfall verursacht und müsse in Haft. Um ihn freizubekommen, bot die Frau ihre Wertsachen an. Später übergab sie Goldschmuck und Münzen im Wert eines hohen fünfstelligen Betrags einem Mann, der sich als Gerichtsmitarbeiter ausgab. Die Polizei sucht Zeugen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Vorfall in Wipperfürth“. Lesen Sie jetzt „Seniorin mit Schockanruf um Goldschmuck und Münzen betrogen“. Unbekannte haben eine 87-Jährige in Wipperfürth (Oberbergischer Kreis) um Goldschmuck und Münzen mit einem Gesamtwert im hohen fünfstelligen Bereich betrogen. Ein vorgeblicher Polizist habe die Frau am Freitag angerufen, teilte die Polizei des Oberbergischen Kreises mit. Er habe ihr berichtet, dass ihr Sohn bei einem Unfall einen Menschen getötet habe und deshalb nun in Untersuchungshaft sitze. Für seine Freilassung brauche es Geld. Die Seniorin habe ihm daraufhin ihre Wertsachen angeboten. Ungefähr anderthalb Stunden später habe die 87-Jährige dann einem Mann, der sich als Mitarbeiter des Amtsgerichts ausgegeben habe, den Goldschmuck und die Münzen in einer Leinentasche übergeben. Danach habe er sich zu Fuß entfernt. Die Polizei bat um Hinweise von Zeuginnen und Zeugen. © dpa-infocom, dpa:260719-930-407811/1