Westafrika: Islamisten und Seperatisten töten mindestens 50 Soldaten in Mali

Datum19.07.2026 12:15

Quellewww.zeit.de

TLDRMindestens 50 Soldaten wurden im Norden Malis bei einem koordinierten Angriff von Dschihadisten und Tuareg-Separatisten getötet. Der Hinterhalt ereignete sich, als ein Militärkonvoi die Stadt Anefis verließ. Mindestens 24 Soldaten wurden gefangen genommen. Sowohl die mit Al-Kaida verbundene JNIM als auch die separatistische Befreiungsfront des Azawad bekannten sich zu der Tat, bei der es sich um einen der tödlichsten Angriffe auf die malische Armee seit Jahren handelt.

InhaltIn Nordmali sind mindestens 50 Soldaten bei einem Angriff getötet worden. Islamistische Gruppe sowie Separatisten bekannten sich zu dem Hinterhalt. Bei einem gemeinsamen Angriff von Dschihadisten und Tuareg-Separatisten im Norden Malis sind mindestens 50 Soldaten getötet worden. Nach Angaben aus Militärkreisen und von einem der Militärjunta nahestehenden Kommunalpolitiker geriet ein Konvoi am Samstag beim Verlassen der strategisch wichtigen Stadt Anefis in einen Hinterhalt. Mindestens 24 Soldaten wurden demnach gefangen genommen. Der Konvoi war auf dem Weg in die nordmalische Großstadt Gao; die mit Al-Kaida verbundene JNIM und die separatistische Befreiungsfront des Azawad bekannten sich zu dem Angriff. "Die vorläufige Bilanz des Angriffs ist äußerst schwerwiegend: Mehr als 50 Soldaten wurden getötet und mindestens 24 gefangen genommen", sagte der Kommunalpolitiker. Es handelte sich um einen der tödlichsten Angriffe auf die malische Armee seit Jahren. Um Anefis hatte es in den vergangenen Wochen heftige Kämpfe gegeben. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.