Datum19.07.2026 10:50
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Ausbreitung des Waldbrandes im Müritz-Nationalpark ist dank der Einsatzkräfte stark eingedämmt. Die betroffene Fläche bleibt bei etwa 388 Hektar. Regen wird zur Brandbekämpfung erwartet, und Wasserwerfer sowie eine Spezialeinheit aus Niedersachsen werden eingesetzt. Rund 300 Einsatzkräfte sind vor Ort. In der Umgebung kann es zu Geruchsbelästigungen durch Rauch kommen, weshalb das Schließen von Fenstern und Türen empfohlen wird. Bundeswehrhubschrauber werden aufgrund von Ruhezeiten nicht eingesetzt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Brände“. Lesen Sie jetzt „Feuer im Müritz-Nationalpark ausgebremst“. Die Einsatzkräfte haben die Ausbreitung des Feuers im Müritz-Nationalpark nach Behördenangaben inzwischen stark eingrenzen können. Vereinzelte Stellen brannten, doch es habe abgenommen, sagte der Pressesprecher des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte. Die Größe der Fläche sei seit Samstag unverändert und liege bei etwa 388 Hektar. Der Kreissprecher blickte positiv auf den Tag, weil es am Nachmittag regnen sollte. Im Laufe des Tages sollen Wasserwerfer bei Granzin im Kreis Ludwigslust-Parchim eingesetzt werden. Auch eine Spezialeinheit zur Brandbekämpfung aus Niedersachsen soll im Osten des Brandgebiets entlang einer Bahnstrecke im Einsatz sein. Die Bundeswehrhubschrauber fliegen am Sonntag nicht, weil die Piloten ihre Ruhezeiten einhalten. Etwa 300 Einsatzkräfte sind derzeit bei dem Waldbrand. Es komme weiträumig zu Geruchsbelästigungen durch den Rauch, besonders Orte in nordöstlicher Richtung von Granzin bis hin nach Friedland können betroffen sein. Der Landkreis empfiehlt, Fenster und Türen zu schließen. © dpa-infocom, dpa:260719-930-407069/1