Datum19.07.2026 09:55
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Linke fordert kostenloses Leitungswasser in Restaurants, öffentlichen Einrichtungen und im öffentlichen Raum. Ziel ist es, den Konsum zuckerhaltiger Getränke zu reduzieren, indem eine gesunde und zugängliche Alternative geboten wird. Zusätzlich sollen Trinkbrunnen aufgestellt und der Verkauf ungesunder Produkte an Schulen verboten werden. Die Partei lehnt die geplante Zuckersteuer von CDU und SPD ab, da diese zu unsozialen Preisaufschlägen führe, und plädiert stattdessen für kostenlose Wasserangebote.
InhaltMit kostenlosem Wasser in Lokalen will die Linke gegen zuckrige Softdrinks vorgehen. Leitungswasser und Trinkbrunnen seien eine zugängliche Alternative. Die Linke hat sich für eine kostenlose Bereitstellung von Leitungswasser in Gaststätten, öffentlichen Einrichtungen und im öffentlichen Raum ausgesprochen. "Man kann den übermäßigen Konsum von zuckrigen Softdrinks nicht verhindern, ohne für gesunde und zugängliche Alternativen zu sorgen", heißt es in einem Positionspapier der Linksfraktion im Bundestag. Zusätzlich sollten im öffentlichen Raum Trinkbrunnen bereitgestellt werden. Auch ein Verkaufsverbot von Produkten mit hohem Zucker-, Fett- und Salzgehalt an Schulen soll es demnach geben. Mit diesen Forderungen stellt sich die Partei gegen die geplante Zuckersteuer 2028 von CDU und SPD. Zwar plädiere auch die Linke aus gesundheitspolitischer Sicht für weniger Zuckerkonsum, dieser solle aber nicht "durch unsoziale Preisaufschläge erreicht werden", hieß es. Die schlichte Verteuerung gezuckerter Produkte durch eine Verbrauchssteuer lehnt die Linke damit ab.