Naturkatastrophe: Erdbeben erschüttert Zentralperu

Datum19.07.2026 09:08

Quellewww.zeit.de

TLDREin starkes Erdbeben mit einer Stärke von 5,1 bis 5,5 hat Zentralperu erschüttert. Das Zentrum lag südlich von Chupaca in der Region Junín. Medien berichten von mindestens einem Toten und mehreren Verletzten sowie eingestürzten Gebäuden. Peru liegt am seismisch aktiven Pazifischen Feuerring, was Erdbeben begünstigt.

InhaltEin Erdbeben hat Zentralperu getroffen. Medien berichten von eingestürzten Gebäuden, mindestens einem Toten und mehreren Verletzten. Ein schweres Erdbeben hat Zentralperu erschüttert. Perus Geophysisches Institut gab die Stärke des Bebens mit 5,1 an, die US-Erdbebenwarte nannte eine Stärke von 5,5. Die Erschütterung ereignete sich laut peruanischem Institut gegen 21.24 Uhr Ortszeit südlich des Ortes Chupaca in der Region Junín. Ersten Medienberichten zufolge stürzten in dem betroffenen Gebiet mehrere Gebäude ein, es soll mindestens einen Toten sowie mehrere Verletzte geben. Nach Angaben des Geophysischen Instituts lag das Zentrum des Bebens südlich von Chupaca in der gleichnamigen Provinz der Region Junín. Die Erschütterung wurde demnach in einer Tiefe von 24 Kilometern registriert. In dem Andenstaat kommt es immer wieder zu Erdbeben, weil in der Region mehrere Erdkrustenplatten aufeinandertreffen. Peru liegt wie auch seine Nachbarländer Chile und Ecuador am sogenannten Pazifischen Feuerring, der seismisch aktivsten Zone der Erde.