Datum19.07.2026 06:06
Quellewww.zeit.de
TLDRJens Spahn ist als CDU/CSU-Fraktionschef zurückgetreten, da die Leihmutterschaft seines Kindes in den USA im Widerspruch zu seiner bisherigen politischen Haltung stand. Kritiker sahen darin eine Inkonsistenz, da Leihmutterschaft in Deutschland illegal ist und Spahn sich gegen deren Legalisierung ausgesprochen hatte. Der Artikel beleuchtet neben diesem Auslöser auch ein Fazit zur Fußball-WM 2026.
InhaltNicht die Maskenaffäre, nicht der Richterstreit. Warum wurde die Leihmutterschaft zum Auslöser für Jens Spahns Rücktritt? Und: ein Fazit nach fünf Wochen Fußball-WM CDU/CSU-Fraktionschef Jens Spahn ist von seinem Amt zurückgetreten. In einem Rücktrittschreiben informierte er Friedrich Merz (CDU) und Markus Söder (CSU) sowie die Unionsfraktion über seinen Schritt. Darin erklärte Spahn, sein privates Familienglück mit seinem Mann sei nicht mit seiner politischen Verantwortung vereinbar. Auslöser war die Geburt seines Kindes durch eine Leihmutter in den USA. Kritiker warfen Spahn vor, privat eine Möglichkeit genutzt zu haben, die er politisch bislang nicht unterstützt hatte. Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten, Jens Spahn hatte sich in der Vergangenheit gegen eine Legalisierung ausgesprochen. Der Rücktritt folgt auf mehrere Kontroversen während seiner politischen Laufbahn, darunter die Diskussion um die Maskenbeschaffung in der Coronapandemie und die gescheiterte Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf zur Verfassungsrichterin. Warum ausgerechnet die Debatte um die Leihmutterschaft nun zum entscheidenden Auslöser für seinen Rücktritt wurde, erklärt Nils Markwardt, aus dem Ressort Politisches Feuilleton der ZEIT. Mit dem Finale zwischen Spanien und Titelverteidiger Argentinien endet die Fußballweltmeisterschaft 2026. Anpfiff ist um 21 Uhr (MESZ) im New-York-New-Jersey-Stadion in East Rutherford. Erstmals wird ein WM-Finale von einer Halbzeitshow begleitet. Spanien hat es nach dem Vorrundenaus bei der WM 2022 ins Endspiel geschafft und trifft dort auf den amtierenden Weltmeister. Im Mittelpunkt steht zudem Lionel Messi, der mit 39 Jahren voraussichtlich sein letztes WM-Spiel bestreitet und seine Karriere mit einem weiteren Titel krönen könnte. Nach der Partie werden US-Präsident Donald Trump und Fifa-Präsident Gianni Infantino den WM-Pokal überreichen. Wie das Finale ausgehen könnte und welche Bilanz sich nach fünf Wochen Weltmeisterschaft ziehen lässt, ordnet Oliver Fritsch aus der Sportredaktion der ZEIT ein. Und sonst so? Eine Lederjacke für eine Million Dollar Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp.