Datum19.07.2026 04:00
Quellewww.zeit.de
TLDRDas Niedrigwasser des Rheins stellt die hessische Wasserschutzpolizei vor Herausforderungen. Innenminister Roman Poseck betont die Zusammenhänge von Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaft. Gefahren durch veränderte Strömungen, freigelegte Weltkriegsmunition und Strandungen von Schiffen sind real. Die rund 130 Beamten der Wasserschutzpolizei sind für über 525 Kilometer schiffbare Gewässer zuständig. Voraussichtlich leicht steigende, aber dann wieder sinkende Pegelstände werden erwartet.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Pegelstände“. Lesen Sie jetzt „Risiken bei Niedrigwasser halten Wasserschutzpolizei in Atem“. Das gegenwärtige Niedrigwasser des Rhein stellt auch Hessens Wasserschutzpolizei vor besondere Herausforderungen. Ihr oberster Dienstherr, Innenminister Roman Poseck, teilte der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden mit: "Gerade jetzt wird deutlich, wie eng Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaft an unseren Flüssen zusammenhängen." Der CDU-Politiker betonte: "Sinkende Pegelstände bergen reale Gefahren, von veränderten Strömungen über freigelegte Munition aus dem Zweiten Weltkrieg bis hin zu Schiffen, die auf Untiefen geraten." All dies kann auch die hessische Wasserschutzpolizei beschäftigen. Sie hat 2025 ihr 75-jähriges Bestehen gefeiert und zählt laut Innenministerium rund 130 Beamtinnen und Beamte für gut 525 Kilometer schiffbare Flüsse und Seen. Für den Rhein in Hessen sagen "wahrscheinlichkeitsbasierte" Prognosen der zuständigen Bundesbehörde zwar in den kommenden Tagen leicht ansteigende Wasserstände voraus, die aber anschließend wohl wieder etwas sinken. © dpa-infocom, dpa:260719-930-406097/1