Datum18.07.2026 20:17
Quellewww.zeit.de
TLDRKelkheim gedachte einer Frau, die brutal mit einer Machete ermordet wurde. Rund 400 Menschen, darunter Vertreter von Hilfsorganisationen und Geistliche, nahmen an der Gedenkstunde teil. Der 60-jährige Ehemann steht unter Verdacht, seine 58-jährige Frau aus Eifersucht und Besitzdenken getötet zu haben. Er befindet sich in Untersuchungshaft. Zahlreiche Passanten waren Zeugen des Angriffs.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tödliche Attacke“. Lesen Sie jetzt „Kelkheim gedenkt getöteter Frau nach Machetenangriff“. Nach dem mutmaßlichen Mord an einer Frau in Kelkheim hat die Stadt der Getöteten gedacht. Etwa 400 Menschen nahmen laut Angaben der Stadt an der Gedenkstunde teil, darunter auch Vertreter von Polizei, Notfallseelsorge und Feuerwehr, die nach der Tat im Einsatz waren. "Die abscheuliche Gewalttat am vergangenen Dienstag in der Stadtmitte hat uns tief erschüttert", hieß es auf Instagram in der Einladung zur Gedenkstunde. Neben Bürgermeister Albrecht Kündiger und dem Ersten Stadtrat Dirk Hofmann nahmen auch die Pfarrer der evangelischen und katholischen Kirche am Gedenken teil und hielten Ansprachen, ebenso wie ein Vertreter der katholischen Kroatischen Gemeinde. Mit einem Bild wurde an die Getötete erinnert, zudem wurden auch Spenden gesammelt. Ein 60 Jahre alter Kroate soll am Dienstagabend seiner 58-jährigen Ehefrau mit einer Machete "mindestens 30 abgrenzbare Stich- und Schnittverletzungen im Bereich des Kopfes, Halses, Nackens und Oberkörpers zugefügt haben", wie die Staatsanwaltschaft am Tag nach der Tat mitgeteilt hatte. Zahlreiche Passanten wurden Zeugen des Angriffs. Die Ehefrau starb noch am Tatort. Der Mann habe "aus übersteigertem Besitzdenken und Eifersucht" gehandelt, so die Staatsanwaltschaft. Er sitzt wegen des Verdachts des Mordes in Untersuchungshaft. © dpa-infocom, dpa:260718-930-405501/1