Handball-Bundesliga: Anwalt klärt auf: Meisterschale der Füchse aus Jux geklaut

Datum18.07.2026 11:19

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Diebstahl der Meisterschale der Füchse Berlin war laut deren Chef Bob Hanning ein "Jux". Ein 42-jähriger Angeklagter gestand vor Gericht, die Schale in einem Keller der Geschäftsstelle versteckt zu haben, nachdem er dort zusammen mit 24.300 Euro eingebrochen war. Er wurde durch eine Überwachungskamera überführt. Dem Mann werden insgesamt 25 Einbruchtaten vorgeworfen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Handball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „Anwalt klärt auf: Meisterschale der Füchse aus Jux geklaut“. Der Diebstahl der Meisterschale vom vorjährigen Handball-Champion Füchse Berlin und das Wiederauffinden in einem Keller der Geschäftsstelle waren ein makabrer Scherz. Das erfuhr Füchse-Chef Bob Hanning vom Anwalt des 42-jährigen Angeklagten am vierten Verhandlungstag vor dem Landgericht der Hauptstadt. Dort hatte der Beschuldigte ein umfassendes Geständnis abgelegt. Zuerst hatte die "Bild" darüber berichtet. "Es war ein Jux. Er wusste, dass er die Schale nicht verwerten konnte, dass sie nicht verkäuflich sein wird. Deshalb hat er sie versteckt. Er hat sich gedacht, wenn er erwischt wird, dann kann er - weil dort findet sie keiner - immer noch gegen eine Reduzierung der Strafe sagen, wo sie ist", berichtet Hanning auf seinem Instagram-Account. Bei einer Inventur in einem selten genutzten Keller der Geschäftsstelle war sie gefunden worden. Auf ihr hätte es Fingerabdrücke des Angeklagten gegeben, der zweimal bei den Füchsen eingebrochen war und neben der Trophäe 24.300 Euro gestohlen hatte. Beim zweiten Einbruch war er von einer installierten Mini-Kamera gefilmt und deshalb überführt worden. Insgesamt legt das Gericht dem Beschuldigten 25 Einbruch-Delikte in der Zeit von 2023 bis 2026 zur Last. © dpa-infocom, dpa:260718-930-403759/1