Datum18.07.2026 09:42
Quellewww.zeit.de
TLDRLidl ruft die "Freshona Bio Beerenmischung" wegen möglicher Norovirus-Belastung zurück. Betroffen sind spezifische Chargen mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 17.04.2028 und 18.04.2028. Der Verzehr wird nicht empfohlen. Kunden können das Produkt in Lidl-Filialen gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben. Noroviren können schwere Brechdurchfälle verursachen. Weitere Produkte von Freshona oder vom Hersteller Jütro sind nicht betroffen.
InhaltDer Discounter Lidl ruft die "Freshona Bio Beerenmischung" von Jütro Tiefkühlkost zurück. Sie könnte mit dem Norovirus belastet sein, schreibt der Hersteller. Wegen eines möglichen Norovirenbefalls hat der Hersteller Jütro Tiefkühlkost GmbH & Co. KG das beim Discounter Lidl erhältliche Produkt "Freshona Bio Beerenmischung erntefrisch tiefgefroren, 300g" zurückgerufen. Andere Produkte des Tiefkühlwarenherstellers sowie weitere Artikel der Marke Freshona seien demnach aber nicht betroffen. "Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass in dem betroffenen Produkt Noroviren enthalten sind", schrieb der Hersteller zur Begründung. Betroffen seien Packungen mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 17.04.2028 und 18.04.2028 sowie den Chargen L180426H3, L180426L3, L190426L3 und L190426N3, teilte das Unternehmen mit. Verbraucher sollten das Produkt nicht verzehren. Nach aktuellem Stand wurde die betroffene Ware bei Lidl in Deutschland in allen Bundesländern außer Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein verkauft. Kunden können das Produkt, sollten sie es bereits gekauft haben, in Lidl-Filialen zurückgeben, der Kaufpreis werde ihnen dann auch ohne Kassenbon erstattet. Noroviren können akut einsetzende Brechdurchfälle auslösen und zu erheblichem Flüssigkeitsverlust führen. Besonders bei Säuglingen, Kleinkindern, Schwangeren sowie alten und kranken Menschen können Erkrankungen schwer verlaufen. In den USA hatte zuletzt ein Parasit Tausende Menschen in 34 Bundesstaaten der USA infiziert und "explosionsartigen" Durchfall ausgelöst. Nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC befasste sie sich mit mehreren Tausend potenziellen Fällen. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte mit dem Parasiten verseuchter Salat die Quelle des Ausbruchs sein.